Text: Bernd Franzen, Gartenplus

Der intelligente Garten

Schlicht und einfach, vor allem einfach zu pflegen, so sollte dieser Garten werden. Ein etwa 200 qm große, bisher mehr oder weniger brach liegende Grünfläche musste zum Leben erweckt und als nutzbarer Wohnraum im Freien ausgebaut werden. Die Kinder – mit 12 und 14 Jahren in einem Alter, in dem Sandkasten und Schaukel nicht mehr gebraucht werden – wollen wie die Eltern im Garten chillen und relaxen.

Das Haus aus den fünfziger Jahren erstrahlt seit dem Bezug seiner neuen Besitzer und einer entsprechenden Grundsanierung im neuen Glanz. Der Architekt hat die alte Bausubstanz so sensibel verändert, dass sie ihren Charme nicht verloren, aber durch den modernen Anbau einen individuellen Akzent bekommen hat. Die Klarheit des Anbaus war genau wie die konsequente Innenarchitektur die gestalterische Vorgabe für den Garten, dessen Pflegeleichtigkeit für die beiden berufstätigen Bauherren ebenfalls sehr wichtig ist. Zwei Ansprüche, die sich gut vereinen lassen, denn klare Formen, eine reduzierte Material- und Pflanzenauswahl stehen für moderne Gartenarchitektur, aber auch pflegeextensivere Gartenflächen.

Ausgehend von der markanten Hausachse – aufgenommen wurde der orangefarbene Gebäudevorsprung des Anbaus – ergibt sich eine Zweiteilung der Nutzungsbereiche im Garten. Ein rechteckiges Wasserbecken nimmt diese Achse auf und ist damit auch vom Haus aus gut sichtbar. Die Wasseroberfläche liegt etwa 50 cm höher als der Rasen, wodurch eine vertikale Ansichtsfläche des Beckens entsteht, die in der Oberflächenbearbeitung der markanten orangefarbenen Fassade des Anbaus entspricht. Dadurch wird die Architektursprache des Hauses konsequent fortgeführt, was die Harmonie zwischen Gebäude und Garten garantiert. Die farbige Mauer ist zudem ein ganzjähriger Hingucker und setzt auch in den tristen Wintermonaten erfrischende Akzente. Abgedeckt ist der Beckenrand durch einen Edelstahlrahmen, der als U-Profil dem schlichten und klaren Design des Beckens entspricht. Während des Sommers sitzen vor allem die Kinder auf dem Beckenrand und erfrischen sich im kühlen Wasser. Mehr Sitzkomfort bieten sicherlich die Loungemöbel, die in ihrem klaren Design dem Gesamtkonzept entsprechen, in ihrer Helligkeit aber im Kontrast zu dem dunklen Bodenbelag aus Basalt-Splitt – Körnung 11/16 – stehen. Eine Splittfläche ist eine kostenextensive, aber durchaus ausdrucksstarke Variante für begeh- und befahrbare Bereiche im Garten. Für die Privatsphäre sorgen immergrüne Bambuspflanzen vor einem lamellenartigen Sichtschutz aus Lärchenholz.
Im Rücken wurde die Nachbarmauer von wilden Wein und Efeu befreit, glatt verputzt und grau gestrichen. Die renovierte Mauer hellt den Gartenraum angenehm auf und schafft in den Sitzbereichen ein wohltuendes Raumgefühl.

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  • Fotos: Hersteller
    Fotos: Hersteller

    Der zweite Sitzbereich liegt drei Stufen tiefer als das Wasserbecken und befindet sich damit auf Rasenniveau. Als Bodenbelag wurde hier wieder Lärchenholz verwendet, das im Gegensatz zu dem anthrazitfarbenen Steinmaterial – eingesetzt als Rasenmähkante, Hochbeet-Einfassung, Blockstufen und Splitt – die nötige Wärme ausstrahlt, ohne dabei an Konsequenz einzubüßen.

    Die konsequente Materialwahl setzt sich in der Pflanzenauswahl fort, bei der immergüne Gräser das Bild dominieren. Als größtmögliches, immergrünes Gras sorgt an den Sitzbereichen Bambus für ganzjährigen Sichtschutz und spannende Windakustik. Die etwa 30 cm hohen Japan-Seggen bedecken die Beetflächen, wodurch die Bodenpflege minimiert wird. Werden etwa vier bis fünf Pflanzen auf dem Quadratmeter gepflanzt, ist die Pflanzendecke innerhalb von zwei bis drei Wachstumsphasen geschlossen. Die weiß-grün panaschierte Sorte ‚Variegata‘ setzt Farbakzente und bildet den schlichten Untergrund für zwei japanische Ahorn. Während der Schlitz-Ahorn oberhalb des Wasserbeckens der grüne Farbakzent innerhalb der Splittfläche ist, hat der aufrecht wachsende Fächer-Ahorn auf unterem Gartenniveau eine raumbildende Funktion. Er sorgt für eine gemütliche gemütliche Atmosphäre auf dem Holzdeck, ohne dabei den Sitzplatz zu sehr einzuengen.
    Komplettiert wird der Garten durch die Ruhe ausstrahlende Rasenfläche, deren Form den Achsen des Hauses sowie der Klarheit des Gesamtkonzeptes entspricht.

  • Fotos: Hersteller
    Fotos: Hersteller

    Der intelligente Garten – Der vollautomatische Rasenmäher

    Rasenmähen gehört in unseren Gärten zu einer der umfangreichsten Beschäftigungen. Die Arbeit am beliebten Grün ist dank motorisierter Mäher einfach zu handhaben, aber durchaus zeitintensiv, denn ein intakter Rasen muss je nach Wachstumsphase und Standort bis zu einmal wöchentlich gemäht werden.
    Da diese Art der Pflegemaßnahme nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen der Besitzer des Gartens zählt, erledigt hier ein vollautomatischer Rasenmäher die nötige Arbeit. Er  ist so programmiert, dass er in den intensiven Wachstumszeiten des Rasens täglich im Einsatz ist. Mit einem Geräuschpegel von etwa 60 dB stellt er keine akustische Belästigung dar und ist daher auch nachts einsetzbar. Durch die häufigen Arbeitsgänge hinterlässt der selbstständige Gartenhelfer einen sehr kurzen Rasenschnitt, der innerhalb der Grasnarbe zurückbleiben kann, sich hier schnell zersetzt und damit dem Rasen als natürlicher Dünger dient.

    Um einen randlosen Pflegeschnitt zu gewährleisten, ist eine etwa 20 cm breite Einfassung der Rasenfläche zu empfehlen. Unterhalb der Grasnarbe wird entlang dieser Einfassungskante ein Begrenzungsdraht mit niedriger Spannung als Induktionsschleife eingebaut, um so für den Rasenmäher die äußere Begrenzung der Bearbeitungsfläche zu definieren.
    Je nach Gerätetyp können Rasenflächen von etwa 5000 qm Größe gemäht werden. Bei Flächen dieser Größe geschieht dies in mehreren Arbeitsgängen, weil sich der Akku dazwischen in seiner Ladestation wieder aufladen muss. Diese etwa 50 x 70 cm große Ladestation muss unmittelbar an die Rasenfläche angrenzen, damit der Mäher problemlos in seine ‚Garage‘ fahren kann. Während die Formen der Rasenflächen beliebig gestaltet werden können, dürfen Rasenböschungen und Geländemodellierungen eine Steigung von 35 Prozent nicht übersteigen.

    Die Besitzer dieses Gartens wussten Ihren Gartenhelfer schon nach kurzer Zeit so sehr zu schätzen, dass sie ihn nach dem ersten Auto der Familie, einem metallic-grünen italienischen Cinquecento, ‚Cinqui‘ getauft haben.

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Der intelligente Garten

Text: Bernd Franzen, Gartenplus

Schlicht und einfach, vor allem einfach zu pflegen, so sollte dieser Garten werden. Ein etwa 200 qm große, bisher mehr oder weniger brach liegende Grünfläche musste zum Leben erweckt und als nutzbarer Wohnraum im Freien ausgebaut werden. Die Kinder – mit 12 und 14 Jahren in einem Alter, in dem Sandkasten und Schaukel nicht mehr gebraucht werden – wollen wie die Eltern im Garten chillen und relaxen.

Das Haus aus den fünfziger Jahren erstrahlt seit dem Bezug seiner neuen Besitzer und einer entsprechenden Grundsanierung im neuen Glanz. Der Architekt hat die alte Bausubstanz so sensibel verändert, dass sie ihren Charme nicht verloren, aber durch den modernen Anbau einen individuellen Akzent bekommen hat. Die Klarheit des Anbaus war genau wie die konsequente Innenarchitektur die gestalterische Vorgabe für den Garten, dessen Pflegeleichtigkeit für die beiden berufstätigen Bauherren ebenfalls sehr wichtig ist. Zwei Ansprüche, die sich gut vereinen lassen, denn klare Formen, eine reduzierte Material- und Pflanzenauswahl stehen für moderne Gartenarchitektur, aber auch pflegeextensivere Gartenflächen.

Ausgehend von der markanten Hausachse – aufgenommen wurde der orangefarbene Gebäudevorsprung des Anbaus – ergibt sich eine Zweiteilung der Nutzungsbereiche im Garten. Ein rechteckiges Wasserbecken nimmt diese Achse auf und ist damit auch vom Haus aus gut sichtbar. Die Wasseroberfläche liegt etwa 50 cm höher als der Rasen, wodurch eine vertikale Ansichtsfläche des Beckens entsteht, die in der Oberflächenbearbeitung der markanten orangefarbenen Fassade des Anbaus entspricht. Dadurch wird die Architektursprache des Hauses konsequent fortgeführt, was die Harmonie zwischen Gebäude und Garten garantiert. Die farbige Mauer ist zudem ein ganzjähriger Hingucker und setzt auch in den tristen Wintermonaten erfrischende Akzente. Abgedeckt ist der Beckenrand durch einen Edelstahlrahmen, der als U-Profil dem schlichten und klaren Design des Beckens entspricht. Während des Sommers sitzen vor allem die Kinder auf dem Beckenrand und erfrischen sich im kühlen Wasser. Mehr Sitzkomfort bieten sicherlich die Loungemöbel, die in ihrem klaren Design dem Gesamtkonzept entsprechen, in ihrer Helligkeit aber im Kontrast zu dem dunklen Bodenbelag aus Basalt-Splitt – Körnung 11/16 – stehen. Eine Splittfläche ist eine kostenextensive, aber durchaus ausdrucksstarke Variante für begeh- und befahrbare Bereiche im Garten. Für die Privatsphäre sorgen immergrüne Bambuspflanzen vor einem lamellenartigen Sichtschutz aus Lärchenholz.
Im Rücken wurde die Nachbarmauer von wilden Wein und Efeu befreit, glatt verputzt und grau gestrichen. Die renovierte Mauer hellt den Gartenraum angenehm auf und schafft in den Sitzbereichen ein wohltuendes Raumgefühl.

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Fotos: Hersteller

Der zweite Sitzbereich liegt drei Stufen tiefer als das Wasserbecken und befindet sich damit auf Rasenniveau. Als Bodenbelag wurde hier wieder Lärchenholz verwendet, das im Gegensatz zu dem anthrazitfarbenen Steinmaterial – eingesetzt als Rasenmähkante, Hochbeet-Einfassung, Blockstufen und Splitt – die nötige Wärme ausstrahlt, ohne dabei an Konsequenz einzubüßen.

Die konsequente Materialwahl setzt sich in der Pflanzenauswahl fort, bei der immergüne Gräser das Bild dominieren. Als größtmögliches, immergrünes Gras sorgt an den Sitzbereichen Bambus für ganzjährigen Sichtschutz und spannende Windakustik. Die etwa 30 cm hohen Japan-Seggen bedecken die Beetflächen, wodurch die Bodenpflege minimiert wird. Werden etwa vier bis fünf Pflanzen auf dem Quadratmeter gepflanzt, ist die Pflanzendecke innerhalb von zwei bis drei Wachstumsphasen geschlossen. Die weiß-grün panaschierte Sorte ‚Variegata‘ setzt Farbakzente und bildet den schlichten Untergrund für zwei japanische Ahorn. Während der Schlitz-Ahorn oberhalb des Wasserbeckens der grüne Farbakzent innerhalb der Splittfläche ist, hat der aufrecht wachsende Fächer-Ahorn auf unterem Gartenniveau eine raumbildende Funktion. Er sorgt für eine gemütliche gemütliche Atmosphäre auf dem Holzdeck, ohne dabei den Sitzplatz zu sehr einzuengen.
Komplettiert wird der Garten durch die Ruhe ausstrahlende Rasenfläche, deren Form den Achsen des Hauses sowie der Klarheit des Gesamtkonzeptes entspricht.

Fotos: Hersteller
Fotos: Hersteller

Der intelligente Garten – Der vollautomatische Rasenmäher

Rasenmähen gehört in unseren Gärten zu einer der umfangreichsten Beschäftigungen. Die Arbeit am beliebten Grün ist dank motorisierter Mäher einfach zu handhaben, aber durchaus zeitintensiv, denn ein intakter Rasen muss je nach Wachstumsphase und Standort bis zu einmal wöchentlich gemäht werden.
Da diese Art der Pflegemaßnahme nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen der Besitzer des Gartens zählt, erledigt hier ein vollautomatischer Rasenmäher die nötige Arbeit. Er  ist so programmiert, dass er in den intensiven Wachstumszeiten des Rasens täglich im Einsatz ist. Mit einem Geräuschpegel von etwa 60 dB stellt er keine akustische Belästigung dar und ist daher auch nachts einsetzbar. Durch die häufigen Arbeitsgänge hinterlässt der selbstständige Gartenhelfer einen sehr kurzen Rasenschnitt, der innerhalb der Grasnarbe zurückbleiben kann, sich hier schnell zersetzt und damit dem Rasen als natürlicher Dünger dient.

Um einen randlosen Pflegeschnitt zu gewährleisten, ist eine etwa 20 cm breite Einfassung der Rasenfläche zu empfehlen. Unterhalb der Grasnarbe wird entlang dieser Einfassungskante ein Begrenzungsdraht mit niedriger Spannung als Induktionsschleife eingebaut, um so für den Rasenmäher die äußere Begrenzung der Bearbeitungsfläche zu definieren.
Je nach Gerätetyp können Rasenflächen von etwa 5000 qm Größe gemäht werden. Bei Flächen dieser Größe geschieht dies in mehreren Arbeitsgängen, weil sich der Akku dazwischen in seiner Ladestation wieder aufladen muss. Diese etwa 50 x 70 cm große Ladestation muss unmittelbar an die Rasenfläche angrenzen, damit der Mäher problemlos in seine ‚Garage‘ fahren kann. Während die Formen der Rasenflächen beliebig gestaltet werden können, dürfen Rasenböschungen und Geländemodellierungen eine Steigung von 35 Prozent nicht übersteigen.

Die Besitzer dieses Gartens wussten Ihren Gartenhelfer schon nach kurzer Zeit so sehr zu schätzen, dass sie ihn nach dem ersten Auto der Familie, einem metallic-grünen italienischen Cinquecento, ‚Cinqui‘ getauft haben.

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