Fotos: Hersteller

Tonband reloaded

Okay, wir hatten bereits die Auferstehung von Vinyl als charismatisches Medium und Kassetten als Mixtapes. Was jetzt kommt, hat keiner geahnt: Revox haucht dem Tonband neues Leben ein. Nicht etwa mit Hardware, sondern mit einem kleinen, aber feinen Programm an Musik auf der großen Spule.

Es war auf der High End in München. In den Räumlichkeiten von Revox stand zwischen allerlei Hightech auf einem Podest ein Klassiker. Ein Spulentonbandgerät. Klar, dass man bei einem Traditionsunternehmen gerne auf die lange Historie verweist, doch im Gespräch ergab sich, dass das Objekt der Begierde auch eine interessante Zukunft haben könnte. Bei Revox können Tonbandfans nämlich neuerdings wieder ausgesuchte Musik auf der großen Spule erwerben.

  • Abschnitt 2 fehlt

  • Fotos: Hersteller
    Fotos: Hersteller

    Futter für Fans

    Doch was macht der Tonband-Fan nun mit seiner Maschine? Demnächst vielleicht einfach neue Bänder kaufen, denn Revox, eine der Ikonen der Tonbandära, startet dieser Tage einen Onlineshop mit ausgewählter Musik. Zum Start wird es knapp 30 Veröffentlichungen geben – der Schwerpunkt liegt hier klar im Bereich Jazz. Die aufwändig produzierten Bänder gibt es in zwei Versionen: Bei der Variante mit einer Wiedergabegeschwindigkeit von 19 Zentimeter pro Sekunde passen die Alben auf eine Spule. Bei der qualitativ noch besseren Version mit 38 Zentimetern werden jeweils zwei Spulen geliefert.

    Die Aufnahmen werden direkt von einem Marterbank der ersten Generation übertragen, also exakt so, wie der Tonmeister die Musik abgemischt hat. Zur Überspielung setzen die Schweizer auf komplett revidierte Maschinen, also nahezu fabrikneue Technik. Die Sorgfalt zeigt sich auch im Detail: Vor jeder Aufnahme werden die Tonköpfe entmagnetisiert und alle bandführenden Elemente gesäubert. Nach jeder zehnter Überspielung werden die Tonbandmaschinen mit Prüfbändern kontrolliert und gegebenenfalls neu justiert.

    Dieser Aufwand erklärt auch den Preis: die Alben werden, je nach Aufnahme und Variante, zwischen 260 und 400 Euro kosten. Für dieses nicht ganz unerhebliche Investment bekommt man aber auch Musik so nah am Original wie nur möglich. Die Boxen enthalten neben den Bändern, die natürlich auf dem bestmöglichen Material basieren, auch ambitionierte Booklets.

  • Lange Ahnenreihe: A77 und B77 hießen die Klassiker der Tonbandgräte aus dem Hause Revox, und auch heute sind die Bandboliden noch äußerst begehrt
    Lange Ahnenreihe: A77 und B77 hießen die Klassiker der Tonbandgräte aus dem Hause Revox, und auch heute sind die Bandboliden noch äußerst begehrt

    Lust bekommen?

    Das alles gefällt ihnen, aber Sie haben kein Tonbandgerät? Nun, auch da kann man bei Revox im Rahmen der Möglichkeiten helfen. In der hauseigenen Servicewerkstatt werden immer mal wieder Klassiker wie die B-77 komplett überarbeitet und gelangen so in Liebhaberhände. Sollte Sie also jetzt der brennende Wunsch ereilt haben, schon bald die beunruhigende Wirkung von rotierenden Spulen zu genießen, dann kann der Revox-Händler des Vertrauens sicher weiterhelfen. Bis dahin können Sie ja schon mal online Ihren Fundus an Musik aufstocken.

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Okay, wir hatten bereits die Auferstehung von Vinyl als charismatisches Medium und Kassetten als Mixtapes. Was jetzt kommt, hat keiner geahnt: Revox haucht dem Tonband neues Leben ein. Nicht etwa mit Hardware, sondern mit einem kleinen, aber feinen Programm an Musik auf der großen Spule.

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Es war auf der High End in München. In den Räumlichkeiten von Revox stand zwischen allerlei Hightech auf einem Podest ein Klassiker. Ein Spulentonbandgerät. Klar, dass man bei einem Traditionsunternehmen gerne auf die lange Historie verweist, doch im Gespräch ergab sich, dass das Objekt der Begierde auch eine interessante Zukunft haben könnte. Bei Revox können Tonbandfans nämlich neuerdings wieder ausgesuchte Musik auf der großen Spule erwerben.

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Doch was macht der Tonband-Fan nun mit seiner Maschine? Demnächst vielleicht einfach neue Bänder kaufen, denn Revox, eine der Ikonen der Tonbandära, startet dieser Tage einen Onlineshop mit ausgewählter Musik. Zum Start wird es knapp 30 Veröffentlichungen geben – der Schwerpunkt liegt hier klar im Bereich Jazz. Die aufwändig produzierten Bänder gibt es in zwei Versionen: Bei der Variante mit einer Wiedergabegeschwindigkeit von 19 Zentimeter pro Sekunde passen die Alben auf eine Spule. Bei der qualitativ noch besseren Version mit 38 Zentimetern werden jeweils zwei Spulen geliefert.

Die Aufnahmen werden direkt von einem Marterbank der ersten Generation übertragen, also exakt so, wie der Tonmeister die Musik abgemischt hat. Zur Überspielung setzen die Schweizer auf komplett revidierte Maschinen, also nahezu fabrikneue Technik. Die Sorgfalt zeigt sich auch im Detail: Vor jeder Aufnahme werden die Tonköpfe entmagnetisiert und alle bandführenden Elemente gesäubert. Nach jeder zehnter Überspielung werden die Tonbandmaschinen mit Prüfbändern kontrolliert und gegebenenfalls neu justiert.

Dieser Aufwand erklärt auch den Preis: die Alben werden, je nach Aufnahme und Variante, zwischen 260 und 400 Euro kosten. Für dieses nicht ganz unerhebliche Investment bekommt man aber auch Musik so nah am Original wie nur möglich. Die Boxen enthalten neben den Bändern, die natürlich auf dem bestmöglichen Material basieren, auch ambitionierte Booklets.

Lange Ahnenreihe: A77 und B77 hießen die Klassiker der Tonbandgräte aus dem Hause Revox, und auch heute sind die Bandboliden noch äußerst begehrt
Lange Ahnenreihe: A77 und B77 hießen die Klassiker der Tonbandgräte aus dem Hause Revox, und auch heute sind die Bandboliden noch äußerst begehrt

Lust bekommen?

Das alles gefällt ihnen, aber Sie haben kein Tonbandgerät? Nun, auch da kann man bei Revox im Rahmen der Möglichkeiten helfen. In der hauseigenen Servicewerkstatt werden immer mal wieder Klassiker wie die B-77 komplett überarbeitet und gelangen so in Liebhaberhände. Sollte Sie also jetzt der brennende Wunsch ereilt haben, schon bald die beunruhigende Wirkung von rotierenden Spulen zu genießen, dann kann der Revox-Händler des Vertrauens sicher weiterhelfen. Bis dahin können Sie ja schon mal online Ihren Fundus an Musik aufstocken.

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