Fotos: Martin Pröll

Innenarchitektur und Technik Hand in Hand

Wenn der Systemintegrator mit dem Innenarchitekten Hand in Hand arbeitet, kann ein Projekt besonders gut abgestimmt werden, denn dann gehören Integration und Inszenierung ganz oben ins Pfl ichtenheft. So wie bei dieser Villa in Österreich.

Smart Home, das ist eben nicht nur das automatisierte Ein und Aus oder die Überwachung aus der Ferne. Ein intelligentes Haus setzt sich für seine Bewohner in Szene. Ob bei Tag oder Nacht, speziell letzterer Fall benötigt auf jeden Fall eine ausgeklügelte Lichtplanung, damit die Räume richtig zur Geltung kommen. Wenn ein Innenarchitekt oder Lichtplaner dieses Thema für sich entdeckt hat, kommt er an einer ausgeklügelten Steuerung nicht vorbei, schließlich kann man den Hausherren ja keine To Do Liste an die Hand geben, wie sie abends die diversen Dimmer einzustellen hätten. Im Smart Home hingegen geschieht all das auf Tastendruck und – wenn gewünscht – auch abhängig von der Tageszeit oder den Lichtbedingungen außen. Genau solche Tüfteleien sind die Spezialität von Walter Kreisel und seiner Firma Hometec. Bei vielen seiner Projekte arbeitet der findige Österreicher mit dem Innenarchitekten Eduard Nopp zusammen, so auch bei diesem.

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  • Fotos: Martin Pröll

    Viel Freiraum

    Die Villa K besticht schon vor dem Betreten des Hauses. Das Eingangstor aus Cortenstahl, eingelassen in eine elegante Steinmauer, eröffnet den Blick auf das Gebäude mit seinen klaren, kubischen Strukturen in zeitlosem Weiß. Der Zugang ist vor unbefugtem Betreten nicht nur mechanisch, sondern vor allem durch die Türkommunikation von Mobotix mit der extrem hochauflösenden Kamera geschützt. Ein heller Steinweg erschließt den Weg zwischen den Baukörpern, dort befinden sich die eigentliche Haustür sowie der direkte Zugang zum Atrium zwischen den drei Kuben von Haus und Garage.

  • Fotos: Martin Pröll
    Fotos: Martin Pröll

    Im Haus besticht zunächst das geräumige Entree mit der zentralen, charakteristischen Leuchte. Auf Maß integrierte Schrankelemente und durchweg hellen Materialien ergeben hier gefühlt unendlichen Raum. Helle Farben dominieren auch den Rest des Hauses, immer wieder akzentuiert von dunklem Braun, sei es in Form von Holz, Fliesen oder auch Leder. Helle Fliesenböden wechseln sich mit Holz ab – eine minimalistische und dennoch heimelige Atmosphäre. Der große Wohnbereich wird durch den skulpturalen Kamin in zwei Bereiche geteilt, einer zum Essen, der andere zum Ausruhen in der üppigen Sofalandschaft. Auf beiden Kaminseiten finden sich Flachbildschirme, die für Abwechslung sorgen, falls man sich am Flammenspiel einmal sattgesehen haben sollte. Die Küche grenzt an den Essbereich an und kann, falls es dort einmal hoch hergeht, mit opaken Glastüren abgeschottet werden. Rund um Herd und Kühlschrank bestimmen ebenfalls Weiß und Braun das Bild, für Auflockerung sorgt ein wandfüllendes Bild hinter der Arbeitsplatte – wer hier keine Lust auf frisches Obst bekommt, dem ist nicht zu helfen. Der Kochbereich wurde auf einer Insel so integriert, dass man bei der Arbeit immer noch Sichtkontakt zu den Gästen im Esszimmer hat. Bodentiefe Schiebefenster eröffnen den Zugang zu den Außenbereichen und lassen Wohnräume und Atrium auf Wunsch nahtlos ineinander übergehen. In diesem Bereich erblickt man auch gleich den zentralen Pool.

  • Fotos: Martin Pröll
    Fotos: Martin Pröll

    Integrierte Technik

    Die gesamte Beleuchtungsplanung wurde mit LEDs realisiert. Zentrale Lichtdimmer, die mit Steuerungselektronik von Loxone kontrolliert werden, machen die Anlage kompakt, servicefreundlich und helfen sogar, den Energieverbrauch zu reduzieren. So lassen sich nicht nur alle Szenen mit nur einem Fingertipp abrufen, auch das Erstellen neuer Einstellungen geht im Handumdrehen.

    Gleiches gilt für die Verschattung: Auch die Jalousien sind mit Loxone automatisiert, und auf diese Art lassen sich Automatismen wie eine Guten-Morgen-Funktion oder ein Hitzeschutz bei zu viel Sonne ohne Zutun der Bewohner steuern. In der kalten Jahreszeit nutzt das System wertvolle Sonnenenergie, indem diese gezielt ins Haus gelassen wird, im Sommer schützt es umgekehrt vor Überhitzung, indem Räume sonnenstandsabhängig verschattet werden.

  • Fotos: Martin Pröll
    Fotos: Martin Pröll

    Auch beim Thema Wasser setzt Hometec auf Vernetzung. Das betrifft sowohl die Heizungsanlage, die mit einer Wärmepumpe arbeitet, die sich über eine Tiefenbohrung mit Heizenergie versorgt, und bis zum Pool reicht, bei dem nicht nur Abdeckung und Poolbeleuchtung auf die Befehle der Loxone-Technik hören, sondern auch die so wichtigen Regelkreise für Salzgehalt und pH-Wert elektronisch überwacht werden. Und damit ist das Thema Wellness noch nicht am Ende, denn auch die Sauna ist mit ihrer Technik bis hin zur Infrarotheizung zentral gesteuert.

  • Fotos: Martin Pröll
    Fotos: Martin Pröll

    Medial gibt es selbstverständlich eine Multiroom-Beschallung mit perfekt in Decken und Wände integrierten Lautsprechern, ein Punkt, der dem Innenarchitekten sehr am Herzen lag. Die 6 Zonen können bequem per iPad kontrolliert werden, die Basisfunktionalitäten lassen sich aber auch mit Tastern des Schaltersystems steuern. Die zwei Videozonen mit Samsung-Bildschirmen werden automatisch mit den entsprechenden Multiroom-Bereichen verknüpft. Zu guter Letzt wurde auch die komplette Netzwerktechnik auf die Bedürfnisse des Objektes abgestimmt. So ist die Haussteuerung nicht nur aus der Ferne zu erreichen, auch Funktionen wie das nächtliche Abschalten von WLAN-Netzen gehören hier zum Standard.

Innenarchitektur und Technik Hand in Hand

Fotos: Martin Pröll

Wenn der Systemintegrator mit dem Innenarchitekten Hand in Hand arbeitet, kann ein Projekt besonders gut abgestimmt werden, denn dann gehören Integration und Inszenierung ganz oben ins Pfl ichtenheft. So wie bei dieser Villa in Österreich.

Smart Home, das ist eben nicht nur das automatisierte Ein und Aus oder die Überwachung aus der Ferne. Ein intelligentes Haus setzt sich für seine Bewohner in Szene. Ob bei Tag oder Nacht, speziell letzterer Fall benötigt auf jeden Fall eine ausgeklügelte Lichtplanung, damit die Räume richtig zur Geltung kommen. Wenn ein Innenarchitekt oder Lichtplaner dieses Thema für sich entdeckt hat, kommt er an einer ausgeklügelten Steuerung nicht vorbei, schließlich kann man den Hausherren ja keine To Do Liste an die Hand geben, wie sie abends die diversen Dimmer einzustellen hätten. Im Smart Home hingegen geschieht all das auf Tastendruck und – wenn gewünscht – auch abhängig von der Tageszeit oder den Lichtbedingungen außen. Genau solche Tüfteleien sind die Spezialität von Walter Kreisel und seiner Firma Hometec. Bei vielen seiner Projekte arbeitet der findige Österreicher mit dem Innenarchitekten Eduard Nopp zusammen, so auch bei diesem.

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Viel Freiraum

Die Villa K besticht schon vor dem Betreten des Hauses. Das Eingangstor aus Cortenstahl, eingelassen in eine elegante Steinmauer, eröffnet den Blick auf das Gebäude mit seinen klaren, kubischen Strukturen in zeitlosem Weiß. Der Zugang ist vor unbefugtem Betreten nicht nur mechanisch, sondern vor allem durch die Türkommunikation von Mobotix mit der extrem hochauflösenden Kamera geschützt. Ein heller Steinweg erschließt den Weg zwischen den Baukörpern, dort befinden sich die eigentliche Haustür sowie der direkte Zugang zum Atrium zwischen den drei Kuben von Haus und Garage.

Fotos: Martin Pröll
Fotos: Martin Pröll

Im Haus besticht zunächst das geräumige Entree mit der zentralen, charakteristischen Leuchte. Auf Maß integrierte Schrankelemente und durchweg hellen Materialien ergeben hier gefühlt unendlichen Raum. Helle Farben dominieren auch den Rest des Hauses, immer wieder akzentuiert von dunklem Braun, sei es in Form von Holz, Fliesen oder auch Leder. Helle Fliesenböden wechseln sich mit Holz ab – eine minimalistische und dennoch heimelige Atmosphäre. Der große Wohnbereich wird durch den skulpturalen Kamin in zwei Bereiche geteilt, einer zum Essen, der andere zum Ausruhen in der üppigen Sofalandschaft. Auf beiden Kaminseiten finden sich Flachbildschirme, die für Abwechslung sorgen, falls man sich am Flammenspiel einmal sattgesehen haben sollte. Die Küche grenzt an den Essbereich an und kann, falls es dort einmal hoch hergeht, mit opaken Glastüren abgeschottet werden. Rund um Herd und Kühlschrank bestimmen ebenfalls Weiß und Braun das Bild, für Auflockerung sorgt ein wandfüllendes Bild hinter der Arbeitsplatte – wer hier keine Lust auf frisches Obst bekommt, dem ist nicht zu helfen. Der Kochbereich wurde auf einer Insel so integriert, dass man bei der Arbeit immer noch Sichtkontakt zu den Gästen im Esszimmer hat. Bodentiefe Schiebefenster eröffnen den Zugang zu den Außenbereichen und lassen Wohnräume und Atrium auf Wunsch nahtlos ineinander übergehen. In diesem Bereich erblickt man auch gleich den zentralen Pool.

Fotos: Martin Pröll
Fotos: Martin Pröll

Integrierte Technik

Die gesamte Beleuchtungsplanung wurde mit LEDs realisiert. Zentrale Lichtdimmer, die mit Steuerungselektronik von Loxone kontrolliert werden, machen die Anlage kompakt, servicefreundlich und helfen sogar, den Energieverbrauch zu reduzieren. So lassen sich nicht nur alle Szenen mit nur einem Fingertipp abrufen, auch das Erstellen neuer Einstellungen geht im Handumdrehen.

Gleiches gilt für die Verschattung: Auch die Jalousien sind mit Loxone automatisiert, und auf diese Art lassen sich Automatismen wie eine Guten-Morgen-Funktion oder ein Hitzeschutz bei zu viel Sonne ohne Zutun der Bewohner steuern. In der kalten Jahreszeit nutzt das System wertvolle Sonnenenergie, indem diese gezielt ins Haus gelassen wird, im Sommer schützt es umgekehrt vor Überhitzung, indem Räume sonnenstandsabhängig verschattet werden.

Fotos: Martin Pröll
Fotos: Martin Pröll

Auch beim Thema Wasser setzt Hometec auf Vernetzung. Das betrifft sowohl die Heizungsanlage, die mit einer Wärmepumpe arbeitet, die sich über eine Tiefenbohrung mit Heizenergie versorgt, und bis zum Pool reicht, bei dem nicht nur Abdeckung und Poolbeleuchtung auf die Befehle der Loxone-Technik hören, sondern auch die so wichtigen Regelkreise für Salzgehalt und pH-Wert elektronisch überwacht werden. Und damit ist das Thema Wellness noch nicht am Ende, denn auch die Sauna ist mit ihrer Technik bis hin zur Infrarotheizung zentral gesteuert.

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Medial gibt es selbstverständlich eine Multiroom-Beschallung mit perfekt in Decken und Wände integrierten Lautsprechern, ein Punkt, der dem Innenarchitekten sehr am Herzen lag. Die 6 Zonen können bequem per iPad kontrolliert werden, die Basisfunktionalitäten lassen sich aber auch mit Tastern des Schaltersystems steuern. Die zwei Videozonen mit Samsung-Bildschirmen werden automatisch mit den entsprechenden Multiroom-Bereichen verknüpft. Zu guter Letzt wurde auch die komplette Netzwerktechnik auf die Bedürfnisse des Objektes abgestimmt. So ist die Haussteuerung nicht nur aus der Ferne zu erreichen, auch Funktionen wie das nächtliche Abschalten von WLAN-Netzen gehören hier zum Standard.

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