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Visionäre Architektur in der Tradition Südtirols

Am Fuße des Schlern auf der malerischen Seiser Alm (Bozen) wird ein Stadel als Haus zu neuem Leben erweckt. Das Projekt orientiert sich an Südtiroler Tradition und überrascht mit seiner visionären und unerwarteten Inneneinrichtung und bietet ein fast magisches Ambiente wie aus Kindheitstagen.

Den Dialog mit der Tradition suchen, sich aber gleichzeitig von ihr lösen, um die eigene Identität, eine neue Lebensweise und einen neuen Wohnraum zu definieren. Inspiriert durch Erinnerungen an eine Kindheit im Hochgebirge. Das war – kurz gesagt – die Herausforderung für noa* bei der Entwicklung eines neuen Hauses in Seis am Schlern.

 

Wir befinden uns in Südtirol, 1.100 Meter über dem Meeresspiegel, am Fuße der Seiser Alm, die wegen ihrer atemberaubenden Landschaft zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde. Deshalb war es wichtig, die ursprüngliche Bauweise und Architektur des Dorfes zu berücksichtigen. Stefan Rier, der zusammen mit Lukas Rungger noa* gegründet hat, war in diesem Fall auch sein eigener „Auftraggeber“.

 

„Unser Ziel war es, dass sich das Haus in die Ästhetik und Architektur des Dorfes einbindet, die durch Paarhöfe aus Feuerhäusern und Holzstadel geprägt ist. Aus diesem Grund haben wir die Fassade des Gebäudes auf allen Seiten traditionell mit einer Holzstruktur gestaltet, damit es wie ein typischer Stadel aussieht. Bei den Innenräumen entschied ich mich dafür, mit der Tradition zu brechen und mich von festgelegten Einschränkungen und Mustern zu befreien.“

 

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  • Spannungsbogen

     

    Das Ergebnis ist ein Haus mit zwei entgegengesetzten Seelen. Von außen ein traditionelles Haus der Alpen, das sich in die umliegende Landschaft eingliedert, innen die visionäre Seele, die Überraschung eines Raums ohne Klischees: durchlässig, osmotisch und innovativ. Im Erdgeschoss befindet sich ein Gemeinschaftsraum, eine Art Piazza für alle: Es gibt einen Esstisch für die gemeinsame Zeit mit Freunden und eine große Küche zum gemeinsamen Kochen.

     

    Dahinter entwickelt sich das Haus vertikal, und die klassischen Räume werden durch „schwebende Boxen“ ersetzt, die auf unterschiedlichen Höhen platziert und über Treppen und Gehwege miteinander verbunden sind. Beim Aufsteigen hat man das Gefühl, den Gipfel eines Bergs zu erklimmen. Doch die Erschließungswege sind nicht nur funktionale Verbindungselemente. Sie bieten auch Platz für die übrigen Räume, wie die Bibliothek und die Badezimmer mit offenen Badewannen und Duschen.

     

  • Sicht- und unsichtbares

     

    Das gesamte Gebäude ist so konzipiert, dass Privatsphäre und Intimität mit zunehmender Höhe wachsen. In der höchsten Box befindet sich die Sauna mit Blick auf den Santner. Die Anordnung der Räume ist auch von außen sichtbar und bildet eine Art Gegensatz zu den traditionellen Fassaden. Der Blick auf die Konstruktion aus Lärchenholz, der die schwebenden Boxen trägt, auf das Holzbalkendach in 12 Metern Höhe und auf die offenen Räume erinnert scheinbar an die alten Stadel. „Ich habe meine Kindheit mit Spielen in Stadeln verbracht“, sagt Stefan Rier. „Und das Schönste in meiner Kindheit war, hochzuklettern und dann ins Heu zu springen. Vielleicht wäre ich ohne diese Erfahrungen als Kind nie darauf gekommen, dieses Haus zu entwerfen …“

  • Dialog zwischen gestern und heute

     

    Die Architektur des Hauses orientiert sich an den ländlichen Gebäuden des Ortes. Auf dem Fundament aus Stein (10 m x 8 m) steht eine Konstruktion aus Lärchenholz, die über drei Etagen geht und das für die Häuser im Dorf typische Satteldach trägt. Eine vorgehängte Fassade aus Holz umgibt das gesamte Haus wie eine Hülle, schützt gegen Sonneneinstrahlung an warmen Tagen und suggeriert die typische Bauform eines alpinen Stadels. Zwei Boxen aus Kupfer und eine aus Glas „stechen“ aus der Fassade auf der Nord- bzw. der Südseite hervor und zeigen bereits von außen die komplexe und einzigartige Anordnung der Innenarchitektur.

  • Statische Herausforderung

     

    An der Tragkonstruktion aus Holz, die komplett sichtbar ist (12 Meter hoch), wurden im Innenbereich Boxen aufgehängt, die drei Schlafzimmer. Diese Räume wurden wie Minihäuser mit einem jeweils anderen Design entworfen und scheinen im großen Innenraum (1.100 Kubikmeter) zu schweben. Auf der letzten Ebene gibt es eine Box, die aus der verglasten Südfassade heraustritt: In ihr befindet sich die Sauna mit Panoramablick. Davor eine Bibliothek mit einem Kachelofen aus dem alten Haus und ein Garderobenbereich, welche die Räume der oberen Ebenen ergänzen.

     

    Das Erdgeschoss ist ein großer offener Raum mit drei unterschiedlichen Funktionsinseln: die Plauderecke, der Essbereich und die Küche mit einer sehr großen Küchenzeile aus Naturmessing, die seitlich mit Terrakottafliesen aus handwerklicher Produktion verkleidet ist.

     

  • Technik macht nicht nur Licht

     

    Ziel des Projekts war es, die natürliche Beleuchtung zu maximieren: Im Süden ist die Fassade vollständig verglast, und das Licht wird durch die Holzstruktur, die etwa 2,5 Meter vom Aufriss weg montiert ist, gefiltert. Das Vordach schützt den Innenraum im Sommer gegen Sonneneinstrahlung, und im Dach öffnet sich ein Fenster nach Osten. Für die Innenbeleuchtung wurden im doppelt hohen Wohnbereich Hängeleuchten angebracht, um eine punktuelle Beleuchtung der unterschiedlichen Funktionsbereiche (insbesondere im Esszimmer und in der Küche) zu gewährleisten. Viele der im Haus verwendeten Leuchten wurden nach Maß gefertigt.

  • Das Messner Haus ist mit dem JUNG Designklassiker LS 990 in Aluminium Dark ausgestattet. Die hochwertige Metallausführung setzt edle Akzente und fügt sich klassisch dezent in die moderne Innengestaltung, ohne zu dominieren. Das KNX-System von JUNG sorgt für Komfort und Energieeffizienz. Durch das intelligente System interagieren Funktionen wie Beleuchtung, Klima, Sicherheit und Multimedia für eine zentrale und smarte Steuerung nach individuellen Bedürfnissen der Bewohner. Das Projekt ist mit dem Iconic Award 2018 ausgezeichnet und war Finalist beim WAF (World Architecture Festival and Awards).

Steckbrief

Wohnfläche:
220

Baujahr:
2017

Hersteller:

Links

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Visionäre Architektur in der Tradition Südtirols

Am Fuße des Schlern auf der malerischen Seiser Alm (Bozen) wird ein Stadel als Haus zu neuem Leben erweckt. Das Projekt orientiert sich an Südtiroler Tradition und überrascht mit seiner visionären und unerwarteten Inneneinrichtung und bietet ein fast magisches Ambiente wie aus Kindheitstagen.

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Den Dialog mit der Tradition suchen, sich aber gleichzeitig von ihr lösen, um die eigene Identität, eine neue Lebensweise und einen neuen Wohnraum zu definieren. Inspiriert durch Erinnerungen an eine Kindheit im Hochgebirge. Das war – kurz gesagt – die Herausforderung für noa* bei der Entwicklung eines neuen Hauses in Seis am Schlern.

 

Wir befinden uns in Südtirol, 1.100 Meter über dem Meeresspiegel, am Fuße der Seiser Alm, die wegen ihrer atemberaubenden Landschaft zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde. Deshalb war es wichtig, die ursprüngliche Bauweise und Architektur des Dorfes zu berücksichtigen. Stefan Rier, der zusammen mit Lukas Rungger noa* gegründet hat, war in diesem Fall auch sein eigener „Auftraggeber“.

 

„Unser Ziel war es, dass sich das Haus in die Ästhetik und Architektur des Dorfes einbindet, die durch Paarhöfe aus Feuerhäusern und Holzstadel geprägt ist. Aus diesem Grund haben wir die Fassade des Gebäudes auf allen Seiten traditionell mit einer Holzstruktur gestaltet, damit es wie ein typischer Stadel aussieht. Bei den Innenräumen entschied ich mich dafür, mit der Tradition zu brechen und mich von festgelegten Einschränkungen und Mustern zu befreien.“

 

Spannungsbogen

 

Das Ergebnis ist ein Haus mit zwei entgegengesetzten Seelen. Von außen ein traditionelles Haus der Alpen, das sich in die umliegende Landschaft eingliedert, innen die visionäre Seele, die Überraschung eines Raums ohne Klischees: durchlässig, osmotisch und innovativ. Im Erdgeschoss befindet sich ein Gemeinschaftsraum, eine Art Piazza für alle: Es gibt einen Esstisch für die gemeinsame Zeit mit Freunden und eine große Küche zum gemeinsamen Kochen.

 

Dahinter entwickelt sich das Haus vertikal, und die klassischen Räume werden durch „schwebende Boxen“ ersetzt, die auf unterschiedlichen Höhen platziert und über Treppen und Gehwege miteinander verbunden sind. Beim Aufsteigen hat man das Gefühl, den Gipfel eines Bergs zu erklimmen. Doch die Erschließungswege sind nicht nur funktionale Verbindungselemente. Sie bieten auch Platz für die übrigen Räume, wie die Bibliothek und die Badezimmer mit offenen Badewannen und Duschen.

 

Sicht- und unsichtbares

 

Das gesamte Gebäude ist so konzipiert, dass Privatsphäre und Intimität mit zunehmender Höhe wachsen. In der höchsten Box befindet sich die Sauna mit Blick auf den Santner. Die Anordnung der Räume ist auch von außen sichtbar und bildet eine Art Gegensatz zu den traditionellen Fassaden. Der Blick auf die Konstruktion aus Lärchenholz, der die schwebenden Boxen trägt, auf das Holzbalkendach in 12 Metern Höhe und auf die offenen Räume erinnert scheinbar an die alten Stadel. „Ich habe meine Kindheit mit Spielen in Stadeln verbracht“, sagt Stefan Rier. „Und das Schönste in meiner Kindheit war, hochzuklettern und dann ins Heu zu springen. Vielleicht wäre ich ohne diese Erfahrungen als Kind nie darauf gekommen, dieses Haus zu entwerfen …“

Dialog zwischen gestern und heute

 

Die Architektur des Hauses orientiert sich an den ländlichen Gebäuden des Ortes. Auf dem Fundament aus Stein (10 m x 8 m) steht eine Konstruktion aus Lärchenholz, die über drei Etagen geht und das für die Häuser im Dorf typische Satteldach trägt. Eine vorgehängte Fassade aus Holz umgibt das gesamte Haus wie eine Hülle, schützt gegen Sonneneinstrahlung an warmen Tagen und suggeriert die typische Bauform eines alpinen Stadels. Zwei Boxen aus Kupfer und eine aus Glas „stechen“ aus der Fassade auf der Nord- bzw. der Südseite hervor und zeigen bereits von außen die komplexe und einzigartige Anordnung der Innenarchitektur.

Statische Herausforderung

 

An der Tragkonstruktion aus Holz, die komplett sichtbar ist (12 Meter hoch), wurden im Innenbereich Boxen aufgehängt, die drei Schlafzimmer. Diese Räume wurden wie Minihäuser mit einem jeweils anderen Design entworfen und scheinen im großen Innenraum (1.100 Kubikmeter) zu schweben. Auf der letzten Ebene gibt es eine Box, die aus der verglasten Südfassade heraustritt: In ihr befindet sich die Sauna mit Panoramablick. Davor eine Bibliothek mit einem Kachelofen aus dem alten Haus und ein Garderobenbereich, welche die Räume der oberen Ebenen ergänzen.

 

Das Erdgeschoss ist ein großer offener Raum mit drei unterschiedlichen Funktionsinseln: die Plauderecke, der Essbereich und die Küche mit einer sehr großen Küchenzeile aus Naturmessing, die seitlich mit Terrakottafliesen aus handwerklicher Produktion verkleidet ist.

 

Technik macht nicht nur Licht

 

Ziel des Projekts war es, die natürliche Beleuchtung zu maximieren: Im Süden ist die Fassade vollständig verglast, und das Licht wird durch die Holzstruktur, die etwa 2,5 Meter vom Aufriss weg montiert ist, gefiltert. Das Vordach schützt den Innenraum im Sommer gegen Sonneneinstrahlung, und im Dach öffnet sich ein Fenster nach Osten. Für die Innenbeleuchtung wurden im doppelt hohen Wohnbereich Hängeleuchten angebracht, um eine punktuelle Beleuchtung der unterschiedlichen Funktionsbereiche (insbesondere im Esszimmer und in der Küche) zu gewährleisten. Viele der im Haus verwendeten Leuchten wurden nach Maß gefertigt.

Das Messner Haus ist mit dem JUNG Designklassiker LS 990 in Aluminium Dark ausgestattet. Die hochwertige Metallausführung setzt edle Akzente und fügt sich klassisch dezent in die moderne Innengestaltung, ohne zu dominieren. Das KNX-System von JUNG sorgt für Komfort und Energieeffizienz. Durch das intelligente System interagieren Funktionen wie Beleuchtung, Klima, Sicherheit und Multimedia für eine zentrale und smarte Steuerung nach individuellen Bedürfnissen der Bewohner. Das Projekt ist mit dem Iconic Award 2018 ausgezeichnet und war Finalist beim WAF (World Architecture Festival and Awards).

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