Fotos: Hersteller

Raumfeld Sounddeck

Willkommen auf dem Holodeck. Nicht auf dem der Enterprise, sondern auf Raumfelds Soundsystem für feinen TV-Sound. Ein Bekenntnis zum Minimalismus von einem, der Sounddecks eigentlich nicht mag, aber jetzt bekehrt ist.

Wie lange ist es her? Zwei Jahre? Drei vielleicht? Es war eine IFA, und sie war voller Sounddecks. Kennen Sie nicht? Nun, nach dem Soundbar, der dafür konzipiert war, unter dem Bildschirm aufgehängt oder von mir aus aufgestellt zu werden, kam das Sounddeck. Eigentlich eine schlüssige Entwicklung, denn die meisten Soundbars wurden wohl vor dem Fernseher aufgestellt. Erstens, weil kaum jemand seinen Bildschirm aufhängt, denn das macht ja Löcher in die Wand und vielleicht soll er ja mal irgendwo anders stehen, zweitens, weil auf dem Low-, Side- oder Irgendwasboard nun mal schon der Fernseher steht, und da bleibt eben nur Platz davor – wenn man Glück hat. Wenn aber nun so ein Soundbar nicht völlig winzig ausfällt, was ja meist mit Klangeinbußen einhergeht, dann steht er mindestens ziemlich markant vor dem Fernseher rum und ragt im schlimmsten Fall sogar ins Bild hinein. Alles ziemlich unschön.

Okay, also bauten die findigen Tüftler in den Lautsprecherschmieden rund um den Globus die ersten Sounddecks. Die hatten ungefähr die Maße, dass man den Fernseher obendrauf stellen konnte. Klingt logisch und ist auch irgendwie so. Doch warum gefielen mir die Teile dennoch nicht? Nun, weil es schlicht und ergreifend hässliche Holzkisten mit ein paar Lautsprechern waren, die formal weder zum Hightech-Bildschirm obendrüber passten, noch zum hoffentlich eleganten Möbel drunter. Hat man eine Handvoll dieser Konstruktionen gesehen, entwickelt man relativ schnell eine Abneigung gegen diese Produktkategorie und mag sich mit den klanglichen Resultaten eigentlich nicht mal mehr beschäftigen.

  • Fotos: Hersteller

    Zeitsprung: Es ist ein paar Jahre später, und man denkt an nichts Böses, da kommt auf einmal so ein Sounddeck daher, das irgendwie anders ist. Die Berliner Tüftler von Raumfeld haben ganz offensichtlich eine Geschmackspolizei im Haus, die es verbietet, einfach nur eine hässliche Kiste mit Funktionen zu versehen. Das hauseigene Sounddeck, das auch einfach nur so heißt, sieht ehrlich gesagt ziemlich gut aus, nicht nur gemessen an dem, was man in dieser Kategorie sonst so geboten bekommt. Unser Testexemplar ist weiß, und das wäre ehrlich gesagt auch unsere Farbe der Wahl. Es gibt auch ein schwarzes Modell, fein. Aber das nimmt man, wenn alles andere im Wohnraum auch schwarz ist und gegenüber ein schwarzes Kunstledersofa steht. Weiß ist ein Statement. Irgendjemand, ich glaube, es war ein Autohersteller vor 15 Jahren, sagte einmal „Weiß ist Lifestyle“. Das lassen wir einfach mal so im Raum stehen. Das weiße Sounddeck hat ja zugegebenermaßen auch eine schwarze Lautsprecherabdeckung, aber gerade die macht in Verbindung mit den Aluminiumelementen diesen schönen Techniktouch aus. Das samtige Gehäuse in der unschuldigen Farbe steht da im schönen Kontrast. Punkt. Genug der optischen Schwärmerei.

  • Fotos: Hersteller
    Fotos: Hersteller

    Multitalent

    So ein Sounddeck soll ja in den meisten Fällen einfach nur den TV-Ton pimpen, aber warum eigentlich nur das? Wenn man schon einen Lautsprecher aufstellt, sollte der mehr zu tun bekommen, als Nachrichten, Daily Soaps und gelegentlich mal einen Film, oder? Bei Raumfeld ist das selbstverständlich. Alles, was die Berliner bauen, ist natürlich ein Bestandteil des hauseigenen Multiroom-Systems und kann insofern souverän mit der Vielzahl der Quellen umgehen, von Internetradios bis zu Streaming-Services wie Tidal oder Spotify, vom lokal per TV-eingespeisten Ton bis hin zur Musik von im heimischen Netzwerk eingebundenen Servern oder NAS-Laufwerken. Eben all das, was man von Raumfeld so kennt und schätzen gelernt hat. Gesteuert wird das alles souverän per App, wie bei allen anderen Komponenten auch und mit dieser lässt sich das Sounddeck natürlich auch, mit anderen Zonen zusammenschalten. Die App ist wirklich intuitiv, weswegen man sich Handbücher eigentlich sparen kann.

  • Abschnitt 4 fehlt

  • Fotos: Hersteller

    So weit zum Thema Film, doch dank der Multiroom-Fähigkeiten soll das Sounddeck ja auch für den alltäglichen Musikgenuss herhalten. Macht es. Mit Bravour. Nachdem einer unserer Lieblingsdienste, nämlich Tidal, direkt von der Software unterstützt wird, dauert es auch nur wenige Augenblicke, bis die favorisierten Alben über das Sounddeck ertönen. Im Moment sind das immer noch Gregory Porter mit „Liquid Spirit“ und Lizz Wright mit „Freedom & Surrender“, aber auch Tindersticks mit „Waiting Room“. Nachdem Tidal all diese feinen Sounds auch in CD-Qualität abspielt, erlaubt das ein ernsthaftes Urteil über die akustischen Qualitäten des Sounddecks. Ganz klar, wenn es um pure Musikwiedergabe geht, sind konventionelle und ein gutes Stück voneinander entfernt aufgestellte Lautsprecher immer noch die erste Wahl. Doch schaut man sich das typische Szenario eines Sounddecks an, dann dürften im Musikbetrieb in den seltensten Fällen die Zuhörer gebannt vor der Kiste sitzen – ganz Im Gegenteil. Und da kommen die Raumklangfähigkeiten des Raumfeld Decks voll zur Geltung, denn sie erfüllen eben mehr mit Wohlklang als nur den „Sweet Spot“ des highfidelen Egoisten.

    Fazit

    Bringen wir es auf den Punkt: Raumfelds Sounddeck ist tadellos verarbeitet und klingt bestechend gut. Dank der Multiroom-Fähigkeiten wird aus der Klangkrücke für den Fernseher hier ein vollwertiges Mitglied eines Multiroom-Systems. Ist das wichtig? Wir finden ja, denn so nutzt man das Schmuckstück statt nur ein oder zwei Stunden am Nachmittag den ganzen Tag und genießt auf einmal besten Klang auch dort, wo sonst bisher nur die Werbepausen dröhnten.

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Willkommen auf dem Holodeck. Nicht auf dem der Enterprise, sondern auf Raumfelds Soundsystem für feinen TV-Sound. Ein Bekenntnis zum Minimalismus von einem, der Sounddecks eigentlich nicht mag, aber jetzt bekehrt ist.

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Wie lange ist es her? Zwei Jahre? Drei vielleicht? Es war eine IFA, und sie war voller Sounddecks. Kennen Sie nicht? Nun, nach dem Soundbar, der dafür konzipiert war, unter dem Bildschirm aufgehängt oder von mir aus aufgestellt zu werden, kam das Sounddeck. Eigentlich eine schlüssige Entwicklung, denn die meisten Soundbars wurden wohl vor dem Fernseher aufgestellt. Erstens, weil kaum jemand seinen Bildschirm aufhängt, denn das macht ja Löcher in die Wand und vielleicht soll er ja mal irgendwo anders stehen, zweitens, weil auf dem Low-, Side- oder Irgendwasboard nun mal schon der Fernseher steht, und da bleibt eben nur Platz davor – wenn man Glück hat. Wenn aber nun so ein Soundbar nicht völlig winzig ausfällt, was ja meist mit Klangeinbußen einhergeht, dann steht er mindestens ziemlich markant vor dem Fernseher rum und ragt im schlimmsten Fall sogar ins Bild hinein. Alles ziemlich unschön.

Okay, also bauten die findigen Tüftler in den Lautsprecherschmieden rund um den Globus die ersten Sounddecks. Die hatten ungefähr die Maße, dass man den Fernseher obendrauf stellen konnte. Klingt logisch und ist auch irgendwie so. Doch warum gefielen mir die Teile dennoch nicht? Nun, weil es schlicht und ergreifend hässliche Holzkisten mit ein paar Lautsprechern waren, die formal weder zum Hightech-Bildschirm obendrüber passten, noch zum hoffentlich eleganten Möbel drunter. Hat man eine Handvoll dieser Konstruktionen gesehen, entwickelt man relativ schnell eine Abneigung gegen diese Produktkategorie und mag sich mit den klanglichen Resultaten eigentlich nicht mal mehr beschäftigen.

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Zeitsprung: Es ist ein paar Jahre später, und man denkt an nichts Böses, da kommt auf einmal so ein Sounddeck daher, das irgendwie anders ist. Die Berliner Tüftler von Raumfeld haben ganz offensichtlich eine Geschmackspolizei im Haus, die es verbietet, einfach nur eine hässliche Kiste mit Funktionen zu versehen. Das hauseigene Sounddeck, das auch einfach nur so heißt, sieht ehrlich gesagt ziemlich gut aus, nicht nur gemessen an dem, was man in dieser Kategorie sonst so geboten bekommt. Unser Testexemplar ist weiß, und das wäre ehrlich gesagt auch unsere Farbe der Wahl. Es gibt auch ein schwarzes Modell, fein. Aber das nimmt man, wenn alles andere im Wohnraum auch schwarz ist und gegenüber ein schwarzes Kunstledersofa steht. Weiß ist ein Statement. Irgendjemand, ich glaube, es war ein Autohersteller vor 15 Jahren, sagte einmal „Weiß ist Lifestyle“. Das lassen wir einfach mal so im Raum stehen. Das weiße Sounddeck hat ja zugegebenermaßen auch eine schwarze Lautsprecherabdeckung, aber gerade die macht in Verbindung mit den Aluminiumelementen diesen schönen Techniktouch aus. Das samtige Gehäuse in der unschuldigen Farbe steht da im schönen Kontrast. Punkt. Genug der optischen Schwärmerei.

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So ein Sounddeck soll ja in den meisten Fällen einfach nur den TV-Ton pimpen, aber warum eigentlich nur das? Wenn man schon einen Lautsprecher aufstellt, sollte der mehr zu tun bekommen, als Nachrichten, Daily Soaps und gelegentlich mal einen Film, oder? Bei Raumfeld ist das selbstverständlich. Alles, was die Berliner bauen, ist natürlich ein Bestandteil des hauseigenen Multiroom-Systems und kann insofern souverän mit der Vielzahl der Quellen umgehen, von Internetradios bis zu Streaming-Services wie Tidal oder Spotify, vom lokal per TV-eingespeisten Ton bis hin zur Musik von im heimischen Netzwerk eingebundenen Servern oder NAS-Laufwerken. Eben all das, was man von Raumfeld so kennt und schätzen gelernt hat. Gesteuert wird das alles souverän per App, wie bei allen anderen Komponenten auch und mit dieser lässt sich das Sounddeck natürlich auch, mit anderen Zonen zusammenschalten. Die App ist wirklich intuitiv, weswegen man sich Handbücher eigentlich sparen kann.

Abschnitt 4 fehlt

Fotos: Hersteller

So weit zum Thema Film, doch dank der Multiroom-Fähigkeiten soll das Sounddeck ja auch für den alltäglichen Musikgenuss herhalten. Macht es. Mit Bravour. Nachdem einer unserer Lieblingsdienste, nämlich Tidal, direkt von der Software unterstützt wird, dauert es auch nur wenige Augenblicke, bis die favorisierten Alben über das Sounddeck ertönen. Im Moment sind das immer noch Gregory Porter mit „Liquid Spirit“ und Lizz Wright mit „Freedom & Surrender“, aber auch Tindersticks mit „Waiting Room“. Nachdem Tidal all diese feinen Sounds auch in CD-Qualität abspielt, erlaubt das ein ernsthaftes Urteil über die akustischen Qualitäten des Sounddecks. Ganz klar, wenn es um pure Musikwiedergabe geht, sind konventionelle und ein gutes Stück voneinander entfernt aufgestellte Lautsprecher immer noch die erste Wahl. Doch schaut man sich das typische Szenario eines Sounddecks an, dann dürften im Musikbetrieb in den seltensten Fällen die Zuhörer gebannt vor der Kiste sitzen – ganz Im Gegenteil. Und da kommen die Raumklangfähigkeiten des Raumfeld Decks voll zur Geltung, denn sie erfüllen eben mehr mit Wohlklang als nur den „Sweet Spot“ des highfidelen Egoisten.

Fazit

Bringen wir es auf den Punkt: Raumfelds Sounddeck ist tadellos verarbeitet und klingt bestechend gut. Dank der Multiroom-Fähigkeiten wird aus der Klangkrücke für den Fernseher hier ein vollwertiges Mitglied eines Multiroom-Systems. Ist das wichtig? Wir finden ja, denn so nutzt man das Schmuckstück statt nur ein oder zwei Stunden am Nachmittag den ganzen Tag und genießt auf einmal besten Klang auch dort, wo sonst bisher nur die Werbepausen dröhnten.

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