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Eine traumhafte Villa aus den 30er Jahren erstrahlt in neuem Glanz - auch technisch

Eine Villa neu bauen, kann – das passende Budget vorausgesetzt – jeder. Ein vorhandenes Objekt gefühlvoll zu sanieren und dabei modernste Technik zu integrieren, ist hingegen eine hohe Kunst. Perfekt umgesetzt wurde das bei diesem Objekt vor den Toren Düsseldorfs.

Echte Prachtstücke blühen meist im Verborgenen. Über einen eher unscheinbaren, schmalen Weg erreicht man diese versteckt gelegene Villa, deren Ursprungsbaujahr 1936 ist. Damals wurde der elegante, aber nicht übertriebene Bau für eine Unternehmerfamilie entworfen – mit großartigen Ausblicken und großzügigem Grundriss. Mittlerweile befindet das Objekt in einem Naturschutzgebiet, was die Lage natürlich nochmals attraktiver macht.

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  • Umbau mit viel Liebe zum Detail

    Eingebettet in ein großzügiges Grundstück mit einem opulenten Teich war es selbstverständlich, dass Ausblicke in die Umgebung oberste Priorität genossen. Was im Erdgeschoss mit dem luxuriös dimensionierten Wohnbereich schon immer realisiert worden war, wurde nun auch in der oberen Etage nachgeholt. Das elegante Bad, an das sich die Schlaf- und Ankleidebereiche für die Bewohner anschließen, bietet nun nahezu freischwebende Waschtische, die es ermöglichen, bei den morgendlichen Ritualen den Ausblick zu genießen, statt wie früher vor die Wand zu schauen. In den dem Grundstück abgewandten Gebäudeteilen sind ausgedehnte Ankleidebereiche untergebracht.

    Zurück ins Erdgeschoss: Den bestechenden Ausblick genießt man natürlich auch aus der Küche. Die große Kücheninsel mit ihrer Edelstahloberfläche ist gewissermaßen der Kontrollpunkt des abgetrennten Bereiches, in dem gegessen wird. Durch eine Schiebetür gelangt man in den Wohnbereich. Die zentrale Rolle spielt hier eine geräumige Sofalandschaft, von der aus man sowohl den Blick nach draußen als auch auf den Kamin genießen kann. Hinter diesem verbirgt sich ein weiterer Bereich mit einem TV-Gerät. Im eigentlichen Wohnraum fehlt dieses bewusst, die Hausherren wollten nicht, dass die Mediennutzung hier von Interieur und Ausblick ablenkt.

  • Riesiger Poolbereich

    Beeindruckend ist auch der im seitlichen Flügel des Gebäudes untergebrachte Pool. Nicht nur wegen der puren Dimensionen, sondern auch wegen des sich über die gesamte Gebäudehöhe erstreckenden Raumes. Wo die Vorbesitzer noch eine recht überflüssige Trennwand im Raum hatten, blickt man nun direkt nach dem Eintreten über den Whirlpool sowie den Pool hinweg bis nach draußen. An der Seite sind noch eine Sauna, eine Dampfsauna sowie ein Becken zum Abkühlen untergebracht – also Wellness pur. Eine üppig dimensionierte Entlüftungsanlage sorgt dafür, dass das Klima hier durchweg angenehm ist und spezieller Akustikputz an der Decke bändigt lästige Reflektionen, sodass man sich hier hervorragend unterhalten kann oder eben auch Musik genießen.

    Musik ist dann auch das nächste Stichwort, denn im Untergeschoss hat sich der Hausherr einen Hörraum eingerichtet, der selbst audiophilste Ansprüche befriedigt. Mit speziellen Akustik-Panels ausgestattet und mit feinster Elektronik von Mark Levinson bestückt, findet sich hier der perfekte Rückzugsort, um Musik – analog wie auch digital – zu genießen.

  • KNX in neuem Glanz

    Man mag es kaum glauben, doch die elegante Villa aus den 30er Jahren hat bereits eine smarte Vorgeschichte. 1998 beschlossen die Vorbesitzer, die Technik auf den damaligen Status Quo zu heben und das war in der Tat auch damals schon KNX. Allerdings längst nicht für alle Funktionen, die den neuen Besitzern vorschwebten, sondern eher für vergleichsweise triviale Bereiche wie beispielsweise das Licht. Die neuen Bewohner hingegen waren schon aus ihrem vorherigen Haus den Komfort und die Sicherheit eines Bussystems gewohnt und daher sollte auch im neuen Zuhause alles auf den Bus hören. Und mit „Alles“ war auch genau das gemeint.

    „Mit viel technischer Expertise gelang es, völlig analoge Technik wie beispielsweise die Poolsteuerung oder auch die Sauna ins System einzubinden“

    Die Konsequenz: Der mit dem Objekt beauftragte Systemintegrator, die Firma Jordan Elektrotechnik aus Hilden, vollbrachte wahre Wunder bei der Anbindung der diversen technischen Systeme, denn viele davon waren niemals für eine Anbindung an eine Smart Home Steuerung vorgesehen und außer ein paar Busleitungen war von der alten KNX-Installation nicht mehr viel zeitgemäß. Mit viel technischer Expertise gelang es ihm und seinem Team, völlig analoge Technik wie beispielsweise die Poolsteuerung oder auch die Sauna ins System einzubinden. Wenn der Wunsch, die Sauna zu aktivieren, bis vor kurzem noch einen Marsch quer durchs Haus bedeutete, lässt sich das nun ganz bequem über Basalte Touchpads erledigen. Adäquat gilt das für den Pool: Das Aufrufen einer Szene aktiviert nun die Poolpumpe, sorgt dafür, dass die Poolabdeckung motorisch zurückfährt und startet auf Wunsch auch die präferierte Playlist für die passende musikalische Begleitung. Nächste Herausforderung: Die Klimadecke: Wo bislang grob per Hand die gewünschte Temperatur „angepeilt“ wurde, helfen nun Sensoren und Aktoren im Bus, um diese genauso zu temperiereren, damit im Objekt behagliche Temperaturen herrschen.

    All das zahlt nicht nur auf den Wohnkomfort ein, sondern auch auf die Sicherheit. Die „vergessene“ Sauna gibt es nicht mehr und auch die Poolabdeckung bleibt nicht mehr versehentlich offen. Überhaupt ist Sicherheit natürlich bei einem Objekt dieser Kategorie ein wesentlicher Faktor. Damit Kameras und Alarmsensorik rund ums Haus ebenfalls intuitiv bedienbar sind und warnen können, wurde auch hier eine Integration in die Steuerungsoberfläche realisiert – eben alles im direkten Zugriff.

  • Basalte – Design und Musik

    Apropos Zugriff, dazu braucht man auch im smartesten Zuhause noch Taster und idealerweise Touchscreens, Nicht nur bei designaffinen Bauherren ist da oft Basalte die erste Wahl. Das belgische Unternehmen weiß schon seit Jahren mit seinem Produktdesign zu begeistern. Die markanten Taster namens Sentido mit ihren in zwei oder vier Bereiche unterteilten Sensorflächen sind in verschiedensten Materialausführungen erhältlich und ermöglichen vielfältige Steuerungen und Visualisierungen. Hier im Objekt kommen sie in Verbindung mit den modernen Touchpanels namens Ellie zum Einsatz – eine perfekte Paarung. Unten, quasi in Griffhöhe kann man an den Sentidos schnell die hinterlegten Szenen aktivieren, auf den Ellies hingegen steigt man tiefer in die Haussteuerung ein, variiert die Szenen selbst oder kann auch die Türkommunikation nutzen.

    Durch die Touchpanels sowie vier weitere im Haus verteilte iPads, die in den Basalte Wandhalterungen namens Eve montiert sind, hat man auch vollumfänglich Zugriff auf die Basalte Benutzeroberfläche mit dem schlichten, aber passenden Namen Home. Die szenenorientierte Oberfläche ist auch für Besucher völlig intuitiv: Szenen können in jedem Raum durch längeres Halten der gesamten Taster gewählt werden, in einigen wenigen Räumen ist die gezielte Steuerung einzelner Komponenten durch die vier Segmente der Basalte Taster vorgesehen. Beispielsweise lassen sich so Beschattung oder Gardinen, die mit Antrieben von Silent Gliss bewegt werden, ganz nach Gusto steuern.

    Die ansprechende Visualisierung war allerdings nur einer der Gründe, warum der Hausbesitzer sich für die Lösung aus Belgien begeistern konnte, der andere ist die Verbundenheit zur Musik, denn mit den Asano-Verstärkern, die sich ebenfalls komplett via KNX steuern lassen, gehorcht auch die Multiroom-Anlage dem Geheiß der smarten Installation. Für die vorhandenen B&O-Lautsprecher des Bauherren fand sich zudem eine Integration mittels Modulen von Almando.

  • Licht in bester Qualität

    Lichtsteuerung ist ein wesentlicher Bestandteil eines Smart Homes und das ist auch hier nicht anders. Besonderen Wert legten der Bauherr und das Team von Jordan Elektrotechnik auf die Lichtqualität. Dass an LEDs heute kein Weg mehr vorbeiführt, ist ja klar, doch nur die wenigsten Menschen machen sich Gedanken, wie es um die Qualität des Lichts sowie die der Steuerung bestellt ist. Realisiert wurde das mit Leuchten von Wever & Ducre, einem Hersteller, der ebenfalls aus Belgien kommt.

    Ausschlaggebend dafür waren zwei Eigenschaften: Zum einen der hohe CRI-Wert, der die Farbtreue angibt. Er liegt hier bei bis zu 97 von 100 theoretisch möglichen Punkten. Auf diese Art ist selbst in Bereichen wie den Umkleideräumen garantiert, dass die Farben, die man dort für seine Kleidung auswählt, auch draußen bei Tageslicht entsprechend aussehen. Zum anderen lassen sich die Leuchten perfekt dimmen, teils bis hinunter zu einem Prozent Lichtleistung und mit Dim2Warm-Funktionalität, sprich niedrigerer Farbtemperatur bei geringen Leistungen.

    „Die DALI-Steuerung ist die perfekte Ergänzung zum KNX-Bus, da sie präzise und immer wieder reproduzierbare Ergebnisse garantiert“

    In die Haussteuerung integriert wurden diese Funktionalitäten mit DALI-Schnittstellen. Der Steuerungsstandard für Beleuchtung ist die perfekte Ergänzung zum KNX-Bus, da er präzise und immer wieder reproduzierbare Ergebnisse garantiert. Wo es möglich und sinnvoll war, beispielsweise in Bädern oder auf Fluren und Treppen, wurden Präsenzmelder von BEG Brück verwendet, die im Gegensatz zu Bewegungsmeldern das Licht auch dann lassen, wenn man entspannt in der Badewanne liegt und ersparen so das verzweifelte Wedeln mit dem Arm.

  • Garten im XXL-Format

    Wer die Grünanlage auf der Rückseite des Hauses einfach nur Garten nennt, weckt falsche Erwartungen. Das beeindruckende Areal besticht vor allem durch den großen Teich, der ein fixer Anlaufpunkt für die Vögel aus dem angrenzenden Naturschutzgebiet ist. Befüllt wird dieser über einen bereits vorhandenen und im Rahmen der Renovierung revitalisierten Tiefbrunnen, der das Wasser aus 90 Metern Tiefe nach oben befördert. Auch hier ist übrigens KNX an Bord: Ein Füllstandssensor ist über den Bus eingebunden und aktiviert nötigenfalls die Pumpe. Die Gartenbewässerung arbeitet mit 30 Kreisen und Profisprengern von Hunter sowie einer Zisterne mit 50.000 Litern Kapazität. Da der erzeugbare Wasserdruck nicht das komplette Areal abdecken würde, werden die Kreise dann einzeln angesteuert.

    „Die Gartenbewässerung arbeitet mit 30 Kreisen und Profisprengern von Hunter sowie einer Zisterne mit 50.000 Litern Kapazität“

  • Fazit

    Ein Objekt wie dieses nennte man wohl State-of-the Art. In Zusammenarbeit mit dem Team von Jordan Elektro und Basalte wurde eine beeindruckend umfängliche und dennoch intuitive Haussteuerung geschaffen, die sich auch optisch perfekt in das Gebäude einpasst. Dass dabei noch Schwerpunkt wie die Leidenschaft zur Musik berücksichtigt werden konnten, macht die Geschichte umso runder.

Steckbrief

Wohnfläche:
800 m2

Baujahr:
1936

Licht:

Steuerungstechnik und Szenen

Heizung:

Steuerung von Heizung und Kühldecken

Verschattung:

Jalousien und Vorhänge

Medientechnik:

Multiroom-Audio, Integration von B&O-Komponenten

Sicherheit:

Videotürkommunikation, Alarmanlage, Überwachungskameras

Visualisierung:

Basalte Home über iPad und Ellie Touchscreens

Sonstiges:

Komponenten
Basalte Sentido Taster
Basalte Ellie Touchscreens
Basalte Asano Multiroom-Verstärker
LED-Licht von Wever & Ducre
Bewässerung von Hunter

Systemintegrator
Jordan Elektrotechnik
Hofstraße 64
40723 Hilden
www.jordan-elektrotechnik.de

Technik
Basalte
Hundelgemsesteenweg 1a
B-9820 Merelbeke
www.basalte.be

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Eine traumhafte Villa aus den 30er Jahren erstrahlt in neuem Glanz - auch technisch

Eine Villa neu bauen, kann – das passende Budget vorausgesetzt – jeder. Ein vorhandenes Objekt gefühlvoll zu sanieren und dabei modernste Technik zu integrieren, ist hingegen eine hohe Kunst. Perfekt umgesetzt wurde das bei diesem Objekt vor den Toren Düsseldorfs.

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Echte Prachtstücke blühen meist im Verborgenen. Über einen eher unscheinbaren, schmalen Weg erreicht man diese versteckt gelegene Villa, deren Ursprungsbaujahr 1936 ist. Damals wurde der elegante, aber nicht übertriebene Bau für eine Unternehmerfamilie entworfen – mit großartigen Ausblicken und großzügigem Grundriss. Mittlerweile befindet das Objekt in einem Naturschutzgebiet, was die Lage natürlich nochmals attraktiver macht.

Umbau mit viel Liebe zum Detail

Eingebettet in ein großzügiges Grundstück mit einem opulenten Teich war es selbstverständlich, dass Ausblicke in die Umgebung oberste Priorität genossen. Was im Erdgeschoss mit dem luxuriös dimensionierten Wohnbereich schon immer realisiert worden war, wurde nun auch in der oberen Etage nachgeholt. Das elegante Bad, an das sich die Schlaf- und Ankleidebereiche für die Bewohner anschließen, bietet nun nahezu freischwebende Waschtische, die es ermöglichen, bei den morgendlichen Ritualen den Ausblick zu genießen, statt wie früher vor die Wand zu schauen. In den dem Grundstück abgewandten Gebäudeteilen sind ausgedehnte Ankleidebereiche untergebracht.

Zurück ins Erdgeschoss: Den bestechenden Ausblick genießt man natürlich auch aus der Küche. Die große Kücheninsel mit ihrer Edelstahloberfläche ist gewissermaßen der Kontrollpunkt des abgetrennten Bereiches, in dem gegessen wird. Durch eine Schiebetür gelangt man in den Wohnbereich. Die zentrale Rolle spielt hier eine geräumige Sofalandschaft, von der aus man sowohl den Blick nach draußen als auch auf den Kamin genießen kann. Hinter diesem verbirgt sich ein weiterer Bereich mit einem TV-Gerät. Im eigentlichen Wohnraum fehlt dieses bewusst, die Hausherren wollten nicht, dass die Mediennutzung hier von Interieur und Ausblick ablenkt.

Riesiger Poolbereich

Beeindruckend ist auch der im seitlichen Flügel des Gebäudes untergebrachte Pool. Nicht nur wegen der puren Dimensionen, sondern auch wegen des sich über die gesamte Gebäudehöhe erstreckenden Raumes. Wo die Vorbesitzer noch eine recht überflüssige Trennwand im Raum hatten, blickt man nun direkt nach dem Eintreten über den Whirlpool sowie den Pool hinweg bis nach draußen. An der Seite sind noch eine Sauna, eine Dampfsauna sowie ein Becken zum Abkühlen untergebracht – also Wellness pur. Eine üppig dimensionierte Entlüftungsanlage sorgt dafür, dass das Klima hier durchweg angenehm ist und spezieller Akustikputz an der Decke bändigt lästige Reflektionen, sodass man sich hier hervorragend unterhalten kann oder eben auch Musik genießen.

Musik ist dann auch das nächste Stichwort, denn im Untergeschoss hat sich der Hausherr einen Hörraum eingerichtet, der selbst audiophilste Ansprüche befriedigt. Mit speziellen Akustik-Panels ausgestattet und mit feinster Elektronik von Mark Levinson bestückt, findet sich hier der perfekte Rückzugsort, um Musik – analog wie auch digital – zu genießen.

KNX in neuem Glanz

Man mag es kaum glauben, doch die elegante Villa aus den 30er Jahren hat bereits eine smarte Vorgeschichte. 1998 beschlossen die Vorbesitzer, die Technik auf den damaligen Status Quo zu heben und das war in der Tat auch damals schon KNX. Allerdings längst nicht für alle Funktionen, die den neuen Besitzern vorschwebten, sondern eher für vergleichsweise triviale Bereiche wie beispielsweise das Licht. Die neuen Bewohner hingegen waren schon aus ihrem vorherigen Haus den Komfort und die Sicherheit eines Bussystems gewohnt und daher sollte auch im neuen Zuhause alles auf den Bus hören. Und mit „Alles“ war auch genau das gemeint.

„Mit viel technischer Expertise gelang es, völlig analoge Technik wie beispielsweise die Poolsteuerung oder auch die Sauna ins System einzubinden“

Die Konsequenz: Der mit dem Objekt beauftragte Systemintegrator, die Firma Jordan Elektrotechnik aus Hilden, vollbrachte wahre Wunder bei der Anbindung der diversen technischen Systeme, denn viele davon waren niemals für eine Anbindung an eine Smart Home Steuerung vorgesehen und außer ein paar Busleitungen war von der alten KNX-Installation nicht mehr viel zeitgemäß. Mit viel technischer Expertise gelang es ihm und seinem Team, völlig analoge Technik wie beispielsweise die Poolsteuerung oder auch die Sauna ins System einzubinden. Wenn der Wunsch, die Sauna zu aktivieren, bis vor kurzem noch einen Marsch quer durchs Haus bedeutete, lässt sich das nun ganz bequem über Basalte Touchpads erledigen. Adäquat gilt das für den Pool: Das Aufrufen einer Szene aktiviert nun die Poolpumpe, sorgt dafür, dass die Poolabdeckung motorisch zurückfährt und startet auf Wunsch auch die präferierte Playlist für die passende musikalische Begleitung. Nächste Herausforderung: Die Klimadecke: Wo bislang grob per Hand die gewünschte Temperatur „angepeilt“ wurde, helfen nun Sensoren und Aktoren im Bus, um diese genauso zu temperiereren, damit im Objekt behagliche Temperaturen herrschen.

All das zahlt nicht nur auf den Wohnkomfort ein, sondern auch auf die Sicherheit. Die „vergessene“ Sauna gibt es nicht mehr und auch die Poolabdeckung bleibt nicht mehr versehentlich offen. Überhaupt ist Sicherheit natürlich bei einem Objekt dieser Kategorie ein wesentlicher Faktor. Damit Kameras und Alarmsensorik rund ums Haus ebenfalls intuitiv bedienbar sind und warnen können, wurde auch hier eine Integration in die Steuerungsoberfläche realisiert – eben alles im direkten Zugriff.

Basalte – Design und Musik

Apropos Zugriff, dazu braucht man auch im smartesten Zuhause noch Taster und idealerweise Touchscreens, Nicht nur bei designaffinen Bauherren ist da oft Basalte die erste Wahl. Das belgische Unternehmen weiß schon seit Jahren mit seinem Produktdesign zu begeistern. Die markanten Taster namens Sentido mit ihren in zwei oder vier Bereiche unterteilten Sensorflächen sind in verschiedensten Materialausführungen erhältlich und ermöglichen vielfältige Steuerungen und Visualisierungen. Hier im Objekt kommen sie in Verbindung mit den modernen Touchpanels namens Ellie zum Einsatz – eine perfekte Paarung. Unten, quasi in Griffhöhe kann man an den Sentidos schnell die hinterlegten Szenen aktivieren, auf den Ellies hingegen steigt man tiefer in die Haussteuerung ein, variiert die Szenen selbst oder kann auch die Türkommunikation nutzen.

Durch die Touchpanels sowie vier weitere im Haus verteilte iPads, die in den Basalte Wandhalterungen namens Eve montiert sind, hat man auch vollumfänglich Zugriff auf die Basalte Benutzeroberfläche mit dem schlichten, aber passenden Namen Home. Die szenenorientierte Oberfläche ist auch für Besucher völlig intuitiv: Szenen können in jedem Raum durch längeres Halten der gesamten Taster gewählt werden, in einigen wenigen Räumen ist die gezielte Steuerung einzelner Komponenten durch die vier Segmente der Basalte Taster vorgesehen. Beispielsweise lassen sich so Beschattung oder Gardinen, die mit Antrieben von Silent Gliss bewegt werden, ganz nach Gusto steuern.

Die ansprechende Visualisierung war allerdings nur einer der Gründe, warum der Hausbesitzer sich für die Lösung aus Belgien begeistern konnte, der andere ist die Verbundenheit zur Musik, denn mit den Asano-Verstärkern, die sich ebenfalls komplett via KNX steuern lassen, gehorcht auch die Multiroom-Anlage dem Geheiß der smarten Installation. Für die vorhandenen B&O-Lautsprecher des Bauherren fand sich zudem eine Integration mittels Modulen von Almando.

Licht in bester Qualität

Lichtsteuerung ist ein wesentlicher Bestandteil eines Smart Homes und das ist auch hier nicht anders. Besonderen Wert legten der Bauherr und das Team von Jordan Elektrotechnik auf die Lichtqualität. Dass an LEDs heute kein Weg mehr vorbeiführt, ist ja klar, doch nur die wenigsten Menschen machen sich Gedanken, wie es um die Qualität des Lichts sowie die der Steuerung bestellt ist. Realisiert wurde das mit Leuchten von Wever & Ducre, einem Hersteller, der ebenfalls aus Belgien kommt.

Ausschlaggebend dafür waren zwei Eigenschaften: Zum einen der hohe CRI-Wert, der die Farbtreue angibt. Er liegt hier bei bis zu 97 von 100 theoretisch möglichen Punkten. Auf diese Art ist selbst in Bereichen wie den Umkleideräumen garantiert, dass die Farben, die man dort für seine Kleidung auswählt, auch draußen bei Tageslicht entsprechend aussehen. Zum anderen lassen sich die Leuchten perfekt dimmen, teils bis hinunter zu einem Prozent Lichtleistung und mit Dim2Warm-Funktionalität, sprich niedrigerer Farbtemperatur bei geringen Leistungen.

„Die DALI-Steuerung ist die perfekte Ergänzung zum KNX-Bus, da sie präzise und immer wieder reproduzierbare Ergebnisse garantiert“

In die Haussteuerung integriert wurden diese Funktionalitäten mit DALI-Schnittstellen. Der Steuerungsstandard für Beleuchtung ist die perfekte Ergänzung zum KNX-Bus, da er präzise und immer wieder reproduzierbare Ergebnisse garantiert. Wo es möglich und sinnvoll war, beispielsweise in Bädern oder auf Fluren und Treppen, wurden Präsenzmelder von BEG Brück verwendet, die im Gegensatz zu Bewegungsmeldern das Licht auch dann lassen, wenn man entspannt in der Badewanne liegt und ersparen so das verzweifelte Wedeln mit dem Arm.

Garten im XXL-Format

Wer die Grünanlage auf der Rückseite des Hauses einfach nur Garten nennt, weckt falsche Erwartungen. Das beeindruckende Areal besticht vor allem durch den großen Teich, der ein fixer Anlaufpunkt für die Vögel aus dem angrenzenden Naturschutzgebiet ist. Befüllt wird dieser über einen bereits vorhandenen und im Rahmen der Renovierung revitalisierten Tiefbrunnen, der das Wasser aus 90 Metern Tiefe nach oben befördert. Auch hier ist übrigens KNX an Bord: Ein Füllstandssensor ist über den Bus eingebunden und aktiviert nötigenfalls die Pumpe. Die Gartenbewässerung arbeitet mit 30 Kreisen und Profisprengern von Hunter sowie einer Zisterne mit 50.000 Litern Kapazität. Da der erzeugbare Wasserdruck nicht das komplette Areal abdecken würde, werden die Kreise dann einzeln angesteuert.

„Die Gartenbewässerung arbeitet mit 30 Kreisen und Profisprengern von Hunter sowie einer Zisterne mit 50.000 Litern Kapazität“

Fazit

Ein Objekt wie dieses nennte man wohl State-of-the Art. In Zusammenarbeit mit dem Team von Jordan Elektro und Basalte wurde eine beeindruckend umfängliche und dennoch intuitive Haussteuerung geschaffen, die sich auch optisch perfekt in das Gebäude einpasst. Dass dabei noch Schwerpunkt wie die Leidenschaft zur Musik berücksichtigt werden konnten, macht die Geschichte umso runder.

Steckbrief

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Wohnfläche:
800 m2

Baujahr:
1936

Licht:

Steuerungstechnik und Szenen

Heizung:

Steuerung von Heizung und Kühldecken

Verschattung:

Jalousien und Vorhänge

Medientechnik:

Multiroom-Audio, Integration von B&O-Komponenten

Sicherheit:

Videotürkommunikation, Alarmanlage, Überwachungskameras

Visualisierung:

Basalte Home über iPad und Ellie Touchscreens

Sonstiges:

Komponenten
Basalte Sentido Taster
Basalte Ellie Touchscreens
Basalte Asano Multiroom-Verstärker
LED-Licht von Wever & Ducre
Bewässerung von Hunter

Systemintegrator
Jordan Elektrotechnik
Hofstraße 64
40723 Hilden
www.jordan-elektrotechnik.de

Technik
Basalte
Hundelgemsesteenweg 1a
B-9820 Merelbeke
www.basalte.be

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