Text: Bernd Franzen, Gartenplus

Der intelligente Garten

Das Gebäude ist mit seiner Klarheit und Dominanz der Taktgeber auf diesem Grundstück und wird dementsprechend durch eine zurückhaltende, aber konsequente Gartengestaltung inszeniert. Eine Ruhe ausstrahlende, großzügige Rasenfläche schafft hierfür die schlichte Plattform. Die Terrasse und der alternative Sitzplatz im hinteren Gartenteil machen das Gebäude auch von außen erlebbar und sind hochwertige Wohnbereiche unter freiem Himmel.

Auf dem 1.000 qm großen Eckgrundstück bestimmt die eindrucksvolle Architektursprache des Hauses das Bild. Der Garten ordnet sich dieser mit der gleichen Konsequenz unter. Das auskragende Fassaden-Anbauteil umspannt im ersten Obergeschoss einen leeren Luftraum. Dieser ist aber nur scheinbar leer, denn die hier entstandene Terrasse auf EG-Niveau wird als Außenraum elegant in die Hausarchitektur integriert, so dass die schlichte, rechteckige Grundfläche des Gebäudes erhalten bleibt.
Dementsprechend rahmt eine große Rasenfläche im 90°-Winkel mit seiner grünen Einfarbigkeit die Terrasse ein, die durch einen ausdrucksstarken Betonstein im Format von 30 x 15 cm als Rasenkante klar definiert ist. Durch diese Rasenkante wird einerseits die Pflege des Rasens erleichtert, andererseits gewährleistet sie, dass die Rasenform auch auf Dauer erhalten bleibt. Im Farbton passt sich der Stein der dunkelgrauen Farbe des Terrassenbelages, der Trittplatten und des Splittes an.

Als Terrassenmaterial führt Schiefer den Bodenbelag aus dem Wohnzimmer fort, wodurch durch die großen Glasfassaden eine Einheit von Innen und Außen entsteht. In seiner dunklen Farbe steht der Schiefer in einem Kontrast zu der weißen, glatt verputzten Fassade und schafft damit ein akzentreiches, aber stimmiges Gesamtbild. Um einen optisch stufenlosen Übergang nach Außen zu erhalten – tatsächlich ist die Terrasse 5cm tiefer als der Boden innen – verlangt die DIN eine Entwässerung entlang der Glasfassaden. Diese soll verhindern, dass aufstauendes Niederschlagswasser bzw. ablaufendes Fassadenwasser in das Gebäude eindringt. Diese Linienentwässerung ist als Schlitzrinne mit einer Breite von 2 cm in seiner optischen Ausstrahlung sehr zurückhaltend und damit unscheinbar integriert.

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  • Fotos: Gartenplus
    Fotos: Gartenplus

    Anthrazit farbige 1 x 1 Meter große Platten ergänzen die Terrassenfläche. Sie setzen sich in einer Reihe verlegt entlang der Hausfassade fort und führen so als Weg von der Terrasse zum Gartenhaus. Die Platten sind in eine Splittfläche aus gleichfarbigem Basalt – Korngröße 8/11 – eingebettet, wodurch die Wegefläche gro.zügiger, aber weniger massiv erscheint und gleichzeitig der nötige Spritzschutz für die angrenzende weiße Fassade gegeben ist. Die schon erwähnte Rasenkante trennt den Splitt vom Rasen.
    Highlight im Garten ist ein Wasserbecken, welches entlang der Nordseite des Hauses sowohl von der Terrasse als auch vom Wohnzimmer aus sichtbar ist. Mit einer Breite von 1,70 Meter und einer Länge von knapp 12 Metern wirkt das Becken sehr schlank und elegant. Ohne Pflanzenbesatz dient das Wasserband als reine Spiegelfläche und zeichnet sowohl die umliegende Kulisse als auch die angrenzende Fassade ab. Der Wasserbeckenrand aus Schiefer ist zwar markant, aber aus dem gleichen Material wie die Terrasse, womit ein einheitliches Gesamtbild entsteht. Die hinter dem Gebäude platzierte Filtertechnik reinigt das Wasser und gewährleistet eine ästhetisch anspruchsvolle Wasserqualität.

  • Fotos: Gartenplus
    Fotos: Gartenplus

    Die niedrige Buchsbaumfläche trennt den Terrassenbelag vom Wasserband, dient also als dezenter Abstandhalter ohne den Blick zu versperren.Während die Pflanze hier als architektonisches Element eingesetzt wird, ist die Pflanzenauswahl in der umgebenden Kulisse natürlicher und weniger statisch. In den Pflanzbeeten setzen Flieder, Hibiskus und Hortensien Farbakzente. Um die Bodenpflege hier zu minimieren werden sie mit flächig gepflanzten und damit bodendekkenden Lavendelfeldern, Japan-Seggen und immergrünem Spindelstrauch üppig unterpflanzt.

    Eine immergrüne Hecke aus Kirschlorbeer ‚Etna‘ dient genauso als Sichtschutz zum Nachbarn wie die ebenfalls immergrüne Glanzmispel. Als Hochstamm – die Krone beginnt etwa bei 2,20 Meter – dienen die fünf kleinkronigen Bäume als Sichtschutz für die obere Etage.

  • Fotos: Gartenplus
    Fotos: Gartenplus

    Der intelligente Garten – Bodendeckende Bepflanzung

    Einer der durchgängigsten Kundenwünsche ist der nach einem pflegeleichten Garten. Gerade die Pflanzbereiche sollen diesem Anspruch gerecht werden. So liegen immergrüne Pflanzen genauso im Trend wie schwachwüchsige.
    Aber insbesondere die Bodenpflege mit unerwünschtem Wildkrautaufwuchs ist ein nennenswerter Pflegeaufwand. So stehen die Pflanzkonzepte besonders im Fokus, da das Abdecken des Bodens beispielsweise mit Rindenmulch sicherlich zweckmäßig, aber in seiner meist braunen Farbe optisch oft unpassend ist. So erfreuen sich bodenbedeckende Pflanzen großer Beliebtheit.
    Die Japan-Segge ist ein immergrünes Gras, welches nicht in voller Sonne stehen sollte. Für den vollsonnigen Standort sind flache Buchsbaumpflanzungen genauso eine gute Alternative wie flächige Lavendelpflanzungen, die farbenfroher sind, aber genügend Feuchtigkeit in der Anwachsphase brauchen. Lavendel ‚Dwarf Blue‘ ist die geeigneteste bodendeckende Lavendel-Sorte und liebt ebenfalls die volle Sonne wie das Lampenputzergras ‚Little Bunny‘, das eine lockere Leichtigkeit versprüht, aber nicht immergrün ist.

  • Fotos: Gartenplus
    Fotos: Gartenplus

    Für schattigere Bereiche sind die immergrünen Vinca in violett oder weiß blühend genauso gut einsetzbar wie Dickmännchen oder Waldsteinien. Um die Unkrautpflege unmittelbar mit Fertigstellung des Gartens zu minimieren, stellen die Bodendecker am laufenden Meter eine sehr intelligente Lösung dar. Hier greift das Prinzip des bekannten Rollrasens. Die fertig vorgezüchteten Pflanzenteppiche werden als Rolle oder als Matte auf den vorbereiteten Boden verlegt. Das Pflanzbeet muss 5cm unter der fertigen Endhöhe fein planiert und mit Kompost verbessert werden. Um ein zu starkes Absenken des Bodens zu vermeiden, sollte er leicht verdichtet sein ohne dabei Staunässe zu produzieren. Die etwa 50 x 30 Zentimeter großen Matten werden fugenlos aneinander gelegt und können mit dem Messer passgenau zugeschnitten werden. Neben Vinca und immergrünem Spindelstrauch sind auch flachwüchsige Cotoneaster-Sorten am Markt erhältlich.

    Ein Sofort-Effekt ist also garantiert und der Pflegeaufwand ist von Beginn an minimal, womit zwei wesentliche Ansprüche von Gartenbesitzern erfüllt werden.

Der intelligente Garten

Text: Bernd Franzen, Gartenplus

Das Gebäude ist mit seiner Klarheit und Dominanz der Taktgeber auf diesem Grundstück und wird dementsprechend durch eine zurückhaltende, aber konsequente Gartengestaltung inszeniert. Eine Ruhe ausstrahlende, großzügige Rasenfläche schafft hierfür die schlichte Plattform. Die Terrasse und der alternative Sitzplatz im hinteren Gartenteil machen das Gebäude auch von außen erlebbar und sind hochwertige Wohnbereiche unter freiem Himmel.

Auf dem 1.000 qm großen Eckgrundstück bestimmt die eindrucksvolle Architektursprache des Hauses das Bild. Der Garten ordnet sich dieser mit der gleichen Konsequenz unter. Das auskragende Fassaden-Anbauteil umspannt im ersten Obergeschoss einen leeren Luftraum. Dieser ist aber nur scheinbar leer, denn die hier entstandene Terrasse auf EG-Niveau wird als Außenraum elegant in die Hausarchitektur integriert, so dass die schlichte, rechteckige Grundfläche des Gebäudes erhalten bleibt.
Dementsprechend rahmt eine große Rasenfläche im 90°-Winkel mit seiner grünen Einfarbigkeit die Terrasse ein, die durch einen ausdrucksstarken Betonstein im Format von 30 x 15 cm als Rasenkante klar definiert ist. Durch diese Rasenkante wird einerseits die Pflege des Rasens erleichtert, andererseits gewährleistet sie, dass die Rasenform auch auf Dauer erhalten bleibt. Im Farbton passt sich der Stein der dunkelgrauen Farbe des Terrassenbelages, der Trittplatten und des Splittes an.

Als Terrassenmaterial führt Schiefer den Bodenbelag aus dem Wohnzimmer fort, wodurch durch die großen Glasfassaden eine Einheit von Innen und Außen entsteht. In seiner dunklen Farbe steht der Schiefer in einem Kontrast zu der weißen, glatt verputzten Fassade und schafft damit ein akzentreiches, aber stimmiges Gesamtbild. Um einen optisch stufenlosen Übergang nach Außen zu erhalten – tatsächlich ist die Terrasse 5cm tiefer als der Boden innen – verlangt die DIN eine Entwässerung entlang der Glasfassaden. Diese soll verhindern, dass aufstauendes Niederschlagswasser bzw. ablaufendes Fassadenwasser in das Gebäude eindringt. Diese Linienentwässerung ist als Schlitzrinne mit einer Breite von 2 cm in seiner optischen Ausstrahlung sehr zurückhaltend und damit unscheinbar integriert.

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Fotos: Gartenplus
Fotos: Gartenplus

Anthrazit farbige 1 x 1 Meter große Platten ergänzen die Terrassenfläche. Sie setzen sich in einer Reihe verlegt entlang der Hausfassade fort und führen so als Weg von der Terrasse zum Gartenhaus. Die Platten sind in eine Splittfläche aus gleichfarbigem Basalt – Korngröße 8/11 – eingebettet, wodurch die Wegefläche gro.zügiger, aber weniger massiv erscheint und gleichzeitig der nötige Spritzschutz für die angrenzende weiße Fassade gegeben ist. Die schon erwähnte Rasenkante trennt den Splitt vom Rasen.
Highlight im Garten ist ein Wasserbecken, welches entlang der Nordseite des Hauses sowohl von der Terrasse als auch vom Wohnzimmer aus sichtbar ist. Mit einer Breite von 1,70 Meter und einer Länge von knapp 12 Metern wirkt das Becken sehr schlank und elegant. Ohne Pflanzenbesatz dient das Wasserband als reine Spiegelfläche und zeichnet sowohl die umliegende Kulisse als auch die angrenzende Fassade ab. Der Wasserbeckenrand aus Schiefer ist zwar markant, aber aus dem gleichen Material wie die Terrasse, womit ein einheitliches Gesamtbild entsteht. Die hinter dem Gebäude platzierte Filtertechnik reinigt das Wasser und gewährleistet eine ästhetisch anspruchsvolle Wasserqualität.

Fotos: Gartenplus
Fotos: Gartenplus

Die niedrige Buchsbaumfläche trennt den Terrassenbelag vom Wasserband, dient also als dezenter Abstandhalter ohne den Blick zu versperren.Während die Pflanze hier als architektonisches Element eingesetzt wird, ist die Pflanzenauswahl in der umgebenden Kulisse natürlicher und weniger statisch. In den Pflanzbeeten setzen Flieder, Hibiskus und Hortensien Farbakzente. Um die Bodenpflege hier zu minimieren werden sie mit flächig gepflanzten und damit bodendekkenden Lavendelfeldern, Japan-Seggen und immergrünem Spindelstrauch üppig unterpflanzt.

Eine immergrüne Hecke aus Kirschlorbeer ‚Etna‘ dient genauso als Sichtschutz zum Nachbarn wie die ebenfalls immergrüne Glanzmispel. Als Hochstamm – die Krone beginnt etwa bei 2,20 Meter – dienen die fünf kleinkronigen Bäume als Sichtschutz für die obere Etage.

Fotos: Gartenplus
Fotos: Gartenplus

Der intelligente Garten – Bodendeckende Bepflanzung

Einer der durchgängigsten Kundenwünsche ist der nach einem pflegeleichten Garten. Gerade die Pflanzbereiche sollen diesem Anspruch gerecht werden. So liegen immergrüne Pflanzen genauso im Trend wie schwachwüchsige.
Aber insbesondere die Bodenpflege mit unerwünschtem Wildkrautaufwuchs ist ein nennenswerter Pflegeaufwand. So stehen die Pflanzkonzepte besonders im Fokus, da das Abdecken des Bodens beispielsweise mit Rindenmulch sicherlich zweckmäßig, aber in seiner meist braunen Farbe optisch oft unpassend ist. So erfreuen sich bodenbedeckende Pflanzen großer Beliebtheit.
Die Japan-Segge ist ein immergrünes Gras, welches nicht in voller Sonne stehen sollte. Für den vollsonnigen Standort sind flache Buchsbaumpflanzungen genauso eine gute Alternative wie flächige Lavendelpflanzungen, die farbenfroher sind, aber genügend Feuchtigkeit in der Anwachsphase brauchen. Lavendel ‚Dwarf Blue‘ ist die geeigneteste bodendeckende Lavendel-Sorte und liebt ebenfalls die volle Sonne wie das Lampenputzergras ‚Little Bunny‘, das eine lockere Leichtigkeit versprüht, aber nicht immergrün ist.

Fotos: Gartenplus
Fotos: Gartenplus

Für schattigere Bereiche sind die immergrünen Vinca in violett oder weiß blühend genauso gut einsetzbar wie Dickmännchen oder Waldsteinien. Um die Unkrautpflege unmittelbar mit Fertigstellung des Gartens zu minimieren, stellen die Bodendecker am laufenden Meter eine sehr intelligente Lösung dar. Hier greift das Prinzip des bekannten Rollrasens. Die fertig vorgezüchteten Pflanzenteppiche werden als Rolle oder als Matte auf den vorbereiteten Boden verlegt. Das Pflanzbeet muss 5cm unter der fertigen Endhöhe fein planiert und mit Kompost verbessert werden. Um ein zu starkes Absenken des Bodens zu vermeiden, sollte er leicht verdichtet sein ohne dabei Staunässe zu produzieren. Die etwa 50 x 30 Zentimeter großen Matten werden fugenlos aneinander gelegt und können mit dem Messer passgenau zugeschnitten werden. Neben Vinca und immergrünem Spindelstrauch sind auch flachwüchsige Cotoneaster-Sorten am Markt erhältlich.

Ein Sofort-Effekt ist also garantiert und der Pflegeaufwand ist von Beginn an minimal, womit zwei wesentliche Ansprüche von Gartenbesitzern erfüllt werden.

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