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Ledvance Everloop

Ein warmes Gefühl

Über den „Heizungs-Hammer“ wird gerade viel diskutiert, und auch im Smart Home spielt die Steuerung der Heizung eine zentrale Rolle. Mit einer passenden Lösung kann eine intelligente Heizungssteuerung zudem eine Menge Geld sparen. Die Besitzer älterer Gasheizungen haben bei der Nachrüstung mit Smart-Home-Technik sogar die größere und oft günstigere Auswahl.

Der vergangene Winter war recht mild, viele Haushalte haben deutlich weniger heizen müssen als in vergangenen Jahren. Dennoch ist das Thema Heizung durch Russlands Ukraine-Krieg und das von der Regierung angekündigte Gebäudeenergiegesetztes (GEG) in aller Munde. Zu Recht, denn das vergangene Jahr hat zumindest einen Vorgeschmack darauf gegeben, was uns noch blüht: Die Preise für fossile Brennstoffe werden steigen, das ist sicher.

 

Der eine oder andere wird sich daher fragen, wie man an dieser Stelle Geld sparen kann, ohne gleich in eine neue Heizung investieren zu müssen. Die Nachrüstung einer intelligenten Steuerung sollte dabei zu den ersten Themen gehören, über die man sich Gedanken machen sollten.

 

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  • Was bringt die Automatisierung der Heizung?

    Die Vorteile und Einsparpotentiale einer smarten Heizungssteuerung sind offensichtlich, und einige sinnvolle Szenarien sind schnell gefunden: Beispielsweise sollte die Heizung nicht gegen das offene Fenster anheizen müssen. Morgens nach dem Aufstehen sollte das Badezimmer schon beim Betreten eine wohlige Temperatur haben. Wenn niemand zuhause ist, sollte die Heizung ebenfalls im Leerlauf verharren, aber bitte schon beim Ankommen die Wohnung auf die Wohlfühltemperatur hochgeheizt haben. Je nach Art des verbauten Heizungssystems sind Szenarien dieser Art kein Problem – es gibt allerdings einige Stolperfallen.

     

    Betrachtet man zunächst die klassischen Gasheizungen mit in der Wohnung verteilten, einzeln vor Ort geregelten Heizkörpern, gibt es interessanterweise kaum Stolperfallen, will man die Regelung intelligenter gestalten, im Gegenteil: Für die einzelnen Heizkörper gibt es schon im Baumarkt günstige, zeitgesteuerte Regler – wobei das natürlich nicht als smart bezeichnet werden kann. Geld sparen kann man aber bereits damit.

     

    Wer seine Heizkörper App-gesteuert und in Verbund mit anderen Smart-Home-Komponenten intelligent vernetzen will, dem steht eine fast schon unüberschaubare Auswahl an schlauen Thermostatventilen zur Verfügung. Die wichtigste Frage dabei ist, welche Smart-Home-Zentrale eingesetzt wird, oder genauer: welche (Funk)Technologie diese unterstützt.

  • Vernetzte Heizkörperthermostate

    Grundsätzlich teilt sich der Markt für smarte Heizkörperthermostate auf drei Funktechnologien auf – niemand möchte im Bestand nachträglich Kabel zwischen Sensoren und Aktoren ziehen müssen, wegen der Kosten, des damit verbundenen Aufwands – und wegen des anfallenden Drecks. Am weitesten verbreitet ist sicherlich Zigbee – der stromsparende Funk wir vor allem in Lampen verwendet, ist daher weit verbreitet und wird von vielen Smart-Home-Systemen unterstützt.

     

    Einen etwas höheren Stromverbrauch hat WLAN. Heizkörperthermostate werden mit Batterien gespeist, die bei WLAN-Thermostaten daher öfter gewechselt werden müssen. WLAN hat andererseits den Vorteil, dass nicht unbedingt eine ausgewiesene Smart-Home-Zentrale benötigt wird, die App für das Thermostat selbst reicht für einen Einstieg in das intelligente Heizen, und die Kommunikation erfolgt über das vorhandene Heimnetzwerk.

     

    Die dritte oft verwendete Technologie ist Bluetooth. Diese hat den Nachteil, dass eine Programmierung oder Statusabfrage des Thermostats nur in relativer Nähe zum Thermostat möglich ist. Aus diesem Grunde befindet sich Bluetooth im Smart-Home-Bereich auf dem Rückzug.

     

    Der Vollständigkeit halber und aufgrund eines hohen Marktanteils in Deutschland sei noch die DECT-Technologie erwähnt, bekannt von schnurlosen Festnetztelefonen. Aus technologischer Sicht ist DECT eine gute Wahl: stromsparend, sicher und mit hoher Reichweite. Dennoch wird DECT im Smart-Home-Bereich selten genutzt. Die Firma AVM, Hersteller der bekannten Fritz!Boxen, setzt auf DECT. Für Besitzer einer Fritz!Box, die noch kein anderes Smart-Home-System besitzen, eine gute Alternative.

  • Vernetzte Raumthermostate

    Etwas kleiner wird die Auswahl bei zentralen Heizungen, die über ein festes Thermostat in jedem Zimmer gesteuert werden, sogenannte Raumthermostate. Platzhirsch ist hier die Firma tado°, die für beinahe jede Heizungsvariante Produkte anbietet – eben auch für zentrale Gasthermen. Raumthermostate werden aber auch von anderen Herstellern von Smart-Home-Systemen wie Netatmo, Homematic oder Bosch angeboten.

     

    Bei Raumthermostaten wird eine Steuereinheit mit der Gastherme verbunden. Diese wiederum kommuniziert per Funk mit zusätzlichen Thermostaten und/oder natürlich mit einer App. Besitzt man bereits Raumthermostate, kann man diese natürlich weiterhin verwenden – das ist aber optional, die App stellt dann die Intelligenz für bestimmte Szenarien. Voraussetzung für die Installation der Steuereinheit ist allerdings eine vorhandene Schnittstelle – jüngere Gasthermen dürften diese besitzen, bei älteren Gasthermen sollte man unbedingt vorher die Kompatibilität erfragen.

     

    Zwischen den Stühlen stehen die Besitzer von Wärmepumpen, besonders in der üblichen Kombination mit Fußbodenheizungen. Hier gilt zwar auch, dass bei Vorhandensein einer Schnittstelle durchaus Produkte verfügbar sind, die eine intelligente Steuerung ermöglichen. Durch die prinzipbedingte Trägheit einer Fußbodenheizung fallen aber Szenarien, in denen beispielsweise beim kurze Öffnen der Fenster die Heizung heruntergeregelt wird, praktisch weg.

  • Vorhandene Technologien

    Wer vielleicht jetzt schon seine Heizung über ein Bus-System wie KNX steuert, braucht sich wiederum keine Gedanken über die Vernetzung zu machen – diese ist, sofern das Heizungssystem in den KNX-Bus integriert ist – schon eingebaut. Allerdings sollte man für eine intelligente Steuerung einen entsprechenden Visualisierungs-Server haben, der auch Automationen beherrscht. Auf ein kurzes Fensteröffnen zu reagieren ergibt bei einer Flächenheizung zwar weiterhin keinen Sinn, aber längere Abwesenheiten wie ein Bürotag oder ein Urlaub können so gesteuert werden.

     

    Bleibt abschließend noch der Blick auf Klimaanlagen, die auch hierzulande immer populärer werden. Sogenannte Split-Klimaanlagen können nicht nur eine kühle Brise erzeugen, sondern eignen sich im Winter ebenso zum Heizen – das Prinzip ist dabei ganz ähnlich einer Wärmepumpe. Neuere Modelle haben eine smarte Vernetzungsmöglichkeit schon von Haus aus an Bord, für ältere Geräte gibt es oft Nachrüstsets, beispielweise von Netatmo oder der oben schon erwähnten Firma tado°.

     

    Das positive für jeden, der über eine smarte Heizungssteuerung nachdenkt: – egal ob als Mieter oder Eigentümer und unanbhängig von der eingesetzten Heizungstechnologie: Die Möglichkeit der intelligenten Vernetzung gibt es für jeden. Angesichts des Klimawandels und weiter steigender Energiepreise – egal ob Strom oder Gas – lohnt sich die Investition in eine Heizung, die mitdenkt, immer.

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Über den „Heizungs-Hammer“ wird gerade viel diskutiert, und auch im Smart Home spielt die Steuerung der Heizung eine zentrale Rolle. Mit einer passenden Lösung kann eine intelligente Heizungssteuerung zudem eine Menge Geld sparen. Die Besitzer älterer Gasheizungen haben bei der Nachrüstung mit Smart-Home-Technik sogar die größere und oft günstigere Auswahl.

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Der vergangene Winter war recht mild, viele Haushalte haben deutlich weniger heizen müssen als in vergangenen Jahren. Dennoch ist das Thema Heizung durch Russlands Ukraine-Krieg und das von der Regierung angekündigte Gebäudeenergiegesetztes (GEG) in aller Munde. Zu Recht, denn das vergangene Jahr hat zumindest einen Vorgeschmack darauf gegeben, was uns noch blüht: Die Preise für fossile Brennstoffe werden steigen, das ist sicher.

 

Der eine oder andere wird sich daher fragen, wie man an dieser Stelle Geld sparen kann, ohne gleich in eine neue Heizung investieren zu müssen. Die Nachrüstung einer intelligenten Steuerung sollte dabei zu den ersten Themen gehören, über die man sich Gedanken machen sollten.

 

Was bringt die Automatisierung der Heizung?

Die Vorteile und Einsparpotentiale einer smarten Heizungssteuerung sind offensichtlich, und einige sinnvolle Szenarien sind schnell gefunden: Beispielsweise sollte die Heizung nicht gegen das offene Fenster anheizen müssen. Morgens nach dem Aufstehen sollte das Badezimmer schon beim Betreten eine wohlige Temperatur haben. Wenn niemand zuhause ist, sollte die Heizung ebenfalls im Leerlauf verharren, aber bitte schon beim Ankommen die Wohnung auf die Wohlfühltemperatur hochgeheizt haben. Je nach Art des verbauten Heizungssystems sind Szenarien dieser Art kein Problem – es gibt allerdings einige Stolperfallen.

 

Betrachtet man zunächst die klassischen Gasheizungen mit in der Wohnung verteilten, einzeln vor Ort geregelten Heizkörpern, gibt es interessanterweise kaum Stolperfallen, will man die Regelung intelligenter gestalten, im Gegenteil: Für die einzelnen Heizkörper gibt es schon im Baumarkt günstige, zeitgesteuerte Regler – wobei das natürlich nicht als smart bezeichnet werden kann. Geld sparen kann man aber bereits damit.

 

Wer seine Heizkörper App-gesteuert und in Verbund mit anderen Smart-Home-Komponenten intelligent vernetzen will, dem steht eine fast schon unüberschaubare Auswahl an schlauen Thermostatventilen zur Verfügung. Die wichtigste Frage dabei ist, welche Smart-Home-Zentrale eingesetzt wird, oder genauer: welche (Funk)Technologie diese unterstützt.

Vernetzte Heizkörperthermostate

Grundsätzlich teilt sich der Markt für smarte Heizkörperthermostate auf drei Funktechnologien auf – niemand möchte im Bestand nachträglich Kabel zwischen Sensoren und Aktoren ziehen müssen, wegen der Kosten, des damit verbundenen Aufwands – und wegen des anfallenden Drecks. Am weitesten verbreitet ist sicherlich Zigbee – der stromsparende Funk wir vor allem in Lampen verwendet, ist daher weit verbreitet und wird von vielen Smart-Home-Systemen unterstützt.

 

Einen etwas höheren Stromverbrauch hat WLAN. Heizkörperthermostate werden mit Batterien gespeist, die bei WLAN-Thermostaten daher öfter gewechselt werden müssen. WLAN hat andererseits den Vorteil, dass nicht unbedingt eine ausgewiesene Smart-Home-Zentrale benötigt wird, die App für das Thermostat selbst reicht für einen Einstieg in das intelligente Heizen, und die Kommunikation erfolgt über das vorhandene Heimnetzwerk.

 

Die dritte oft verwendete Technologie ist Bluetooth. Diese hat den Nachteil, dass eine Programmierung oder Statusabfrage des Thermostats nur in relativer Nähe zum Thermostat möglich ist. Aus diesem Grunde befindet sich Bluetooth im Smart-Home-Bereich auf dem Rückzug.

 

Der Vollständigkeit halber und aufgrund eines hohen Marktanteils in Deutschland sei noch die DECT-Technologie erwähnt, bekannt von schnurlosen Festnetztelefonen. Aus technologischer Sicht ist DECT eine gute Wahl: stromsparend, sicher und mit hoher Reichweite. Dennoch wird DECT im Smart-Home-Bereich selten genutzt. Die Firma AVM, Hersteller der bekannten Fritz!Boxen, setzt auf DECT. Für Besitzer einer Fritz!Box, die noch kein anderes Smart-Home-System besitzen, eine gute Alternative.

Vernetzte Raumthermostate

Etwas kleiner wird die Auswahl bei zentralen Heizungen, die über ein festes Thermostat in jedem Zimmer gesteuert werden, sogenannte Raumthermostate. Platzhirsch ist hier die Firma tado°, die für beinahe jede Heizungsvariante Produkte anbietet – eben auch für zentrale Gasthermen. Raumthermostate werden aber auch von anderen Herstellern von Smart-Home-Systemen wie Netatmo, Homematic oder Bosch angeboten.

 

Bei Raumthermostaten wird eine Steuereinheit mit der Gastherme verbunden. Diese wiederum kommuniziert per Funk mit zusätzlichen Thermostaten und/oder natürlich mit einer App. Besitzt man bereits Raumthermostate, kann man diese natürlich weiterhin verwenden – das ist aber optional, die App stellt dann die Intelligenz für bestimmte Szenarien. Voraussetzung für die Installation der Steuereinheit ist allerdings eine vorhandene Schnittstelle – jüngere Gasthermen dürften diese besitzen, bei älteren Gasthermen sollte man unbedingt vorher die Kompatibilität erfragen.

 

Zwischen den Stühlen stehen die Besitzer von Wärmepumpen, besonders in der üblichen Kombination mit Fußbodenheizungen. Hier gilt zwar auch, dass bei Vorhandensein einer Schnittstelle durchaus Produkte verfügbar sind, die eine intelligente Steuerung ermöglichen. Durch die prinzipbedingte Trägheit einer Fußbodenheizung fallen aber Szenarien, in denen beispielsweise beim kurze Öffnen der Fenster die Heizung heruntergeregelt wird, praktisch weg.

Vorhandene Technologien

Wer vielleicht jetzt schon seine Heizung über ein Bus-System wie KNX steuert, braucht sich wiederum keine Gedanken über die Vernetzung zu machen – diese ist, sofern das Heizungssystem in den KNX-Bus integriert ist – schon eingebaut. Allerdings sollte man für eine intelligente Steuerung einen entsprechenden Visualisierungs-Server haben, der auch Automationen beherrscht. Auf ein kurzes Fensteröffnen zu reagieren ergibt bei einer Flächenheizung zwar weiterhin keinen Sinn, aber längere Abwesenheiten wie ein Bürotag oder ein Urlaub können so gesteuert werden.

 

Bleibt abschließend noch der Blick auf Klimaanlagen, die auch hierzulande immer populärer werden. Sogenannte Split-Klimaanlagen können nicht nur eine kühle Brise erzeugen, sondern eignen sich im Winter ebenso zum Heizen – das Prinzip ist dabei ganz ähnlich einer Wärmepumpe. Neuere Modelle haben eine smarte Vernetzungsmöglichkeit schon von Haus aus an Bord, für ältere Geräte gibt es oft Nachrüstsets, beispielweise von Netatmo oder der oben schon erwähnten Firma tado°.

 

Das positive für jeden, der über eine smarte Heizungssteuerung nachdenkt: – egal ob als Mieter oder Eigentümer und unanbhängig von der eingesetzten Heizungstechnologie: Die Möglichkeit der intelligenten Vernetzung gibt es für jeden. Angesichts des Klimawandels und weiter steigender Energiepreise – egal ob Strom oder Gas – lohnt sich die Investition in eine Heizung, die mitdenkt, immer.

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