Fotos: Hersteller

Vipp Shelter – Wohnstil komplett auf 55 Quadratmetern

Wenn uns Architektur so zusagt, wie diese, dann nehmen wir uns auch mal die Freiheit, ein Projekt vorzustellen, das nicht mit Elektronik vollgestopft ist. Die dänische Designschmiede Wipp hat nach zahllosen Accessoires und kompletten Küchen nun ein Wohnmodul namens Shelter vorgestellt, das uns schlichtweg begeistert hat. Sie vielleicht auch?

Wie viel Raum braucht man zum Leben? Wenn es nach der dänischen Designmarke Wipp geht, dann sind das etwa 55 Quadratmeter, denn so viel Platz bietet das Wohnkonzept, das Designchef Morten Bo Jensen für den dänischen Metallspezialisten entworfen hat. Ein haus, das in Form von vier 20-Fuß-Containern geliefert wird und an jedem geeigneten Ort einen Unterschlupf entstehen lässt. „Sie liefern die Wildnis, wir kümmern uns um den Rest“, formuliert das Firmenchef Kasper Egelund so treffend. Und das betrifft wirklich jedes Detail, denn nicht nur die äußere Hülle stammt von Vipp, sondern auch nahezu jeder Gegenstand im Inneren, vom Regal bis hin zur kompletten Küche.

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  • Fotos: Hersteller
    Fotos: Hersteller

    Das in dunklen Tönen gehaltene Interieur ist nicht nur aus Designgründen so gewählt, sondern es soll dadurch gezielt in den Hintergrund treten und in kleinster Form von der umgebenden Natur ablenken. Genau aus diesem Grund ist auch der eigentliche Schlafraum in einem glasüberdachten Kubus in der oberen Etage platziert: So genießt man optimalen Ausblick auf das nächtliche Sternenmeer. „Wir nennen es auch gerne das Batterieladegerät für den Menschen“ kokettiert der Chefdesigner.

    Das „Ladegerät“ wiegt übrigens beeindruckende 25 Tonnen, wenn es komplett montiert ist. Das liegt natürlich im Wesentlichen an der massiven Hülle aus zwei Millimeter starkem Aluzink sowie der tragenden Konstruktion aus Stahlträgern. Auch die inneren Wände sind aus Stahl, hier in einer Stärke von 0,6 Millimetern. Zwischen diesen und der Außenwand stecken eine stützende Holzkonstruktion sowie selbstverständlich Dämmmaterial in Form von Glaswolle. Den Abschluss zum Innenraum bildet eine neun Millimeter starke Holzschicht mit einer Filzoberfläche, die dem Shelter seinen so typischen Look verleiht. Den industriellen Charakter demonstrieren nach außen hin rund 10.000 sichtbare Schraubverbindungen, die keinerlei Zweifel an der Konstruktion des Wipp Selters aufkommen lassen. Für den so wichtigen Ausblick sorgen insgesamt sechs Schiebefenster sowie elektrische Skylights von Velux mit integrierten Verschalungen. Die Frage nach Tageslicht von oben lässt sich so bequem mit der Fernbedienung beantworten.

  • Fotos: Hersteller
    Fotos: Hersteller

    Elf mal sechs Meter ist die fertig errichtete Konstruktion groß, und die Höhe beträgt drei respektive sechs Meter, wenn man die oberen Aufbauten mit einbezieht. Der eine Kubus erweitert den Kopfraum über der Wohnküche, im anderen versteckt sich das über eine Leiter erreichbare Schlafzimmer. Die insgesamt 55 Quadratmeter Wohnfläche verteilen sich auf 40 qm für den Wohnbereich, drei im Eingangsbereich und je sechs in Bad und Schlafzimmer. Die freistehende Küche besteht aus zweimal drei Modulen, ist also 120 x 180 Zentimeter groß – mehr als genug für den Einsatz umgeben von freier Natur. Ein Kaminofen von Spartherm mit luxuriöser Verglasung liefert nicht nur die gewünschte Wärme, sondern bietet auch ein visuelles Schauspiel. Die komplette Beleuchtung ist selbstverständlich mit LEDs realisiert, sowohl die zehn Außenspots mit je zwei Watt Leistung als auch die komplette Innenbeleuchtung. Hängeleuchten, Spots, Steh-, Tisch- und Wandleuchte liefern so maximale Lichtausbeute bei minimalem Energieverbrauch. Details wie eine Außendusche, eine metallene Leiter, mittels derer das Dach erklommen werden kann, und ein klappbarer Laufsteg zur Eingangstür komplettieren den Charakter des Objektes, das Industrie und Natur harmonisch miteinander vereint.

  • Fotos: Hersteller
    Fotos: Hersteller

    Dass das nicht nur leere Sprachhülsen sind, machen schon die Fotos deutlich. Der Wohnbereich bietet dank der Verglasung nicht nur Einblicke, sondern wahre Durchblicke. Wer dort sitzt, sitzt im Freien, auch wenn man hinter Glas gut geschützt ist und der Ofen wohlig vor sich hinglüht. Der Shelter ist für den Einsatz abseits der Zivilisation gemacht, im urbanen Umfeld müsste man schon eine sehr exhibitionistische Ader haben, um so zu wohnen. Doch wenn so wie beim ersten realisierten Projekt Wald und See die Kulisse für den – Pardon – Wohncontainer bilden, dann werden schnöde Zahlen wie Quadratmeter zweitrangig. Dass das „Draußen“ permanent das „Drinnen“ beeinflusst, macht den speziellen Reiz dieses Konzeptes aus.

    5 Sterne Camping zum 5 Sterne Preis

    Leider, leider, leider – der Spaß ist nicht gerade günstig. Für die 55 Quadratmeter veranschlagt Wipp immerhin 485.000 Euro. Im Gegenzug bekommt man ein komplettes Wohnmodul, durchgestaltet von der Außenhaut bis hin zur Toilettenbürste und alles in einem zeitlosen, minimalistischen Look, den man zumindest als Inspiration auffassen kann, wenn man ihn denn nicht bezahlen möchte.

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Vipp Shelter – Wohnstil komplett auf 55 Quadratmetern

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Wenn uns Architektur so zusagt, wie diese, dann nehmen wir uns auch mal die Freiheit, ein Projekt vorzustellen, das nicht mit Elektronik vollgestopft ist. Die dänische Designschmiede Wipp hat nach zahllosen Accessoires und kompletten Küchen nun ein Wohnmodul namens Shelter vorgestellt, das uns schlichtweg begeistert hat. Sie vielleicht auch?

Wie viel Raum braucht man zum Leben? Wenn es nach der dänischen Designmarke Wipp geht, dann sind das etwa 55 Quadratmeter, denn so viel Platz bietet das Wohnkonzept, das Designchef Morten Bo Jensen für den dänischen Metallspezialisten entworfen hat. Ein haus, das in Form von vier 20-Fuß-Containern geliefert wird und an jedem geeigneten Ort einen Unterschlupf entstehen lässt. „Sie liefern die Wildnis, wir kümmern uns um den Rest“, formuliert das Firmenchef Kasper Egelund so treffend. Und das betrifft wirklich jedes Detail, denn nicht nur die äußere Hülle stammt von Vipp, sondern auch nahezu jeder Gegenstand im Inneren, vom Regal bis hin zur kompletten Küche.

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Das in dunklen Tönen gehaltene Interieur ist nicht nur aus Designgründen so gewählt, sondern es soll dadurch gezielt in den Hintergrund treten und in kleinster Form von der umgebenden Natur ablenken. Genau aus diesem Grund ist auch der eigentliche Schlafraum in einem glasüberdachten Kubus in der oberen Etage platziert: So genießt man optimalen Ausblick auf das nächtliche Sternenmeer. „Wir nennen es auch gerne das Batterieladegerät für den Menschen“ kokettiert der Chefdesigner.

Das „Ladegerät“ wiegt übrigens beeindruckende 25 Tonnen, wenn es komplett montiert ist. Das liegt natürlich im Wesentlichen an der massiven Hülle aus zwei Millimeter starkem Aluzink sowie der tragenden Konstruktion aus Stahlträgern. Auch die inneren Wände sind aus Stahl, hier in einer Stärke von 0,6 Millimetern. Zwischen diesen und der Außenwand stecken eine stützende Holzkonstruktion sowie selbstverständlich Dämmmaterial in Form von Glaswolle. Den Abschluss zum Innenraum bildet eine neun Millimeter starke Holzschicht mit einer Filzoberfläche, die dem Shelter seinen so typischen Look verleiht. Den industriellen Charakter demonstrieren nach außen hin rund 10.000 sichtbare Schraubverbindungen, die keinerlei Zweifel an der Konstruktion des Wipp Selters aufkommen lassen. Für den so wichtigen Ausblick sorgen insgesamt sechs Schiebefenster sowie elektrische Skylights von Velux mit integrierten Verschalungen. Die Frage nach Tageslicht von oben lässt sich so bequem mit der Fernbedienung beantworten.

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Elf mal sechs Meter ist die fertig errichtete Konstruktion groß, und die Höhe beträgt drei respektive sechs Meter, wenn man die oberen Aufbauten mit einbezieht. Der eine Kubus erweitert den Kopfraum über der Wohnküche, im anderen versteckt sich das über eine Leiter erreichbare Schlafzimmer. Die insgesamt 55 Quadratmeter Wohnfläche verteilen sich auf 40 qm für den Wohnbereich, drei im Eingangsbereich und je sechs in Bad und Schlafzimmer. Die freistehende Küche besteht aus zweimal drei Modulen, ist also 120 x 180 Zentimeter groß – mehr als genug für den Einsatz umgeben von freier Natur. Ein Kaminofen von Spartherm mit luxuriöser Verglasung liefert nicht nur die gewünschte Wärme, sondern bietet auch ein visuelles Schauspiel. Die komplette Beleuchtung ist selbstverständlich mit LEDs realisiert, sowohl die zehn Außenspots mit je zwei Watt Leistung als auch die komplette Innenbeleuchtung. Hängeleuchten, Spots, Steh-, Tisch- und Wandleuchte liefern so maximale Lichtausbeute bei minimalem Energieverbrauch. Details wie eine Außendusche, eine metallene Leiter, mittels derer das Dach erklommen werden kann, und ein klappbarer Laufsteg zur Eingangstür komplettieren den Charakter des Objektes, das Industrie und Natur harmonisch miteinander vereint.

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Dass das nicht nur leere Sprachhülsen sind, machen schon die Fotos deutlich. Der Wohnbereich bietet dank der Verglasung nicht nur Einblicke, sondern wahre Durchblicke. Wer dort sitzt, sitzt im Freien, auch wenn man hinter Glas gut geschützt ist und der Ofen wohlig vor sich hinglüht. Der Shelter ist für den Einsatz abseits der Zivilisation gemacht, im urbanen Umfeld müsste man schon eine sehr exhibitionistische Ader haben, um so zu wohnen. Doch wenn so wie beim ersten realisierten Projekt Wald und See die Kulisse für den – Pardon – Wohncontainer bilden, dann werden schnöde Zahlen wie Quadratmeter zweitrangig. Dass das „Draußen“ permanent das „Drinnen“ beeinflusst, macht den speziellen Reiz dieses Konzeptes aus.

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Leider, leider, leider – der Spaß ist nicht gerade günstig. Für die 55 Quadratmeter veranschlagt Wipp immerhin 485.000 Euro. Im Gegenzug bekommt man ein komplettes Wohnmodul, durchgestaltet von der Außenhaut bis hin zur Toilettenbürste und alles in einem zeitlosen, minimalistischen Look, den man zumindest als Inspiration auffassen kann, wenn man ihn denn nicht bezahlen möchte.

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