Smart Homes - Das Magazin für intelligentes Wohnen
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Der intelligente Garten

Das Wohnzimmer im Freien

Zwischen dem Schattenplatz und der Terrasse definiert das vorgegebene Raster der Plattenbänder die Lage eines Wasserbeckens, so dass eine Trittplatte im Wasser das mittlere Plattenband der Terrasse fortführt. Die rote Stele am Grundstücksende vervollständigt diese Reihe und macht sie damit zur dominanten Achse im Garten.

Das Material der Trittplatte im Wasser entspricht dem der Terrassenplatten und scheint durch eine nicht sichtbare Unterkonstruktion aus Edelstahl auf der Wasseroberfläche zu schwimmen. Um diesen Effekt zu garantieren, muss das Wasserbecken maximal mit Wasser gefüllt sein. Hier sorgt eine automatische Wassernachspeisung mittels Schwimmer dafür, dass das Becken immer den optimalen Wasserstand hat. Ein Bodenablauf mit Anschluss an die Kanalisation macht eine Wasseraustausch, der bei extremen Hitzetagen im Sommer notwendig ist, sehr komfortabel. Als Einfassung des schlichten Wasserbeckens wiederholt sich die rostende Stahlkante, die auch hier als eine sehr unscheinbare und platzsparende Einfassung fungiert. Das attraktive Gestaltungselement 'Wasser' lässt sich so auch in diesen kleinen Garten integrieren, ohne ihn zu überfrachten. Die Wasseroberfläche wirkt wie ein Spiegel, in dem sich vor allem die Pflanzen dieses Gartenzimmers abzeichnen. In den Abendstunden werden die Pflanzen durch unauffällige Leuchten von unten angestrahlt und verwandeln sich zu Lichtskulpturen.

Der schlichten Atmosphäre des Gartens entsprechend, hat das Pflanzbeet mit Buchsbaumkugeln, Rhododendron und weiss-grün panaschierten Japan-Seggen als bodendeckendes Gras eine eher zurückhaltende Ausstrahlung. Die immer grünen Rhododendren sind im Schatten der alten Felsenbirne besonders gut aufgehoben. Die Felsenbirne kündigt wie die rotblühenden Tulpen zwischen den Gräsern mit ihren Blüten das Frühjahr an. Mit den weißen Blüten im Frühjahr, den schwarz-roten, essbaren Früchten im Sommer sowie der intensiven, orangefarbigen Herbstfärbung hat die Felsenbirne (Amelanchier lamarkii) zu jeder Jahreszeit einen attraktiven Zierwert. Im Laufe der Jahre lässt sich die Felsenbirne durch entsprechenden Rückschnitt zu einem 'Sonnenschirm' formen. Im unteren Bereich werden die Triebe so zurückgeschnitten, dass nur noch die markanten Haupttriebe übrig bleiben. Im oberen Bereich bleibt das Astwerk verzweigter, so dass sich eine Schirmform entwickelt, in deren Schatten Pflanzen wie Rhododendren bei entsprechender Wasserversorgung gut gedeihen können. Je nach Budget ist die Pflanze natürlich auch als fertige Schirmform in der Baumschule erhältlich.

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