Smart Homes - Das Magazin für intelligentes Wohnen
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Kompakt und sparsam

Was machen, wenn der Platz zu wenig und die Bebauung zu dicht ist? Eine Lösung bilden kompakte Bauformate – bestehend aus zwei Vollgeschossen und einem komprimierten Baukörper. Solch eine Variante bietet auch der Fertighausspezialist SchwörerHaus an. Das neue „Musterhaus... Weiterlesen

Windgeschützt im Alpenparadies

Wer in Bludenz wohnt, kann sich glücklich schätzen. Das kleine Städtchen im österreichischen Vorarlberg liegt inmitten einer Traumlandschaft. Allerdings pfeift auch im Paradies manchmal ein kalter Wind. Ein Glashaus von Solarlux bietet dem Ehepaar Feldkircher wirksamen Schutz –... Weiterlesen

Licht mit Traummaßen

Die LED-Revolution und ihre Designfolgen

Mit dem schrittweisen Verbot der klassischen Glühbirne beginnt der Siegeszug der LED. Die leuchtenden Halbleiter benötigen nicht nur deutlich weniger Strom, sie bieten auch ganz neue gestalterische Freiheiten im Leuchtenbau.

Adieu Glühbirne, willkommen LED. Was als Ziffernanzeige im Taschenrechner begann, erhellt bald unsere Räume, denn die leuchtenden Bauelemente haben dank hoher Effizienz und kompakter Bauformen revolutionäre Qualitäten. Statt rund um den in ein Vakuum gepackten Glühfaden konstruieren moderne Lichtkünstler ihre Werke um das kleine, feine Leuchtelement. Natürlich muss auch hier mit Verstand geplant werden, denn selbst eine LED verursacht Abwärme, die entsorgt werden will, doch viele der neuen Entwürfe zeigen, in welche Richtung sich das Leuchtendesign entwickelt. Kompakt und grazil leuchten uns die neuen Stars der Lichtszene heim.

Bessere Orientierung beim Lampenkauf

Traditionelle Glühlampen werden aufgrund europäischer Richtlinien zur Energieeffizienz in den nächsten Jahren schrittweise vom Markt verschwinden (1.9.2009 100-Watt-Glühbirne, 1.9.2010 75-Watt-Glühbirne, 1.9.2011 60-Watt-Glühbirne). Alternativen wie Energiesparlampen, Eco-Halogenlampen und verstärkt auch LED-Lampen stehen bereit, um die entstehende Lücke zu füllen. 

Die Vielzahl an unterschiedlichen Ersatzlampen sorgt aber dafür, dass die gewohnte Vergleichsgröße – die elektrische Leistungsaufnahme, ausgedrückt durch die Angabe in Watt – immer weniger Aussagekraft hat. Denn diese Zahl sagt zwar etwas über den Energieverbrauch aus, sie verrät aber nicht, wie hell die Lampe ist. Da die "Glühbirnen"-Alternativen unterschiedlich viel Licht bei gleicher elektrischer Leistung erzeugen können, ist die Angabe der Lichtleistung als Maß für die Helligkeit sinnvoller.

Um den Verbrauchern zukünftig die für sie wichtigen Angaben über die Lichtleistung und Eigenschaften von Lampen zu liefern, treten ab September neue EU-Verpackungsrichtlinien für Lampen in Kraft. Die Lumenangabe, also der Wert, der aussagt, wie viel Licht eine Lampe abgibt, wird zukünftig auf den Lampenverpackungen dominant sein. Die neuen Verpackungsangaben helfen außerdem, die Beurteilung der Effizienz einer Lampe zu erleichtern. Denn mit der ausgewiesenen Lichtleistung in Lumen und der Angabe der elektrischen Leistung lässt sich die Lichtausbeute – das Verhältnis von Lumen zu Watt (lm/W) als Maß für die Wirtschaftlichkeit einer Lampe – leicht ermitteln. Je höher die Lichtausbeute, desto effizienter die Lampe. So hat eine traditionelle 60-Watt-Glühbirne eine Lichtleistung von etwa 730 Lumen. Teilt man diesen Wert durch die elektrische Leistung von 60 Watt erhält man einen Wert von rund zwölf Lumen pro Watt (12 lm/W). Eine vergleichbare zwölf-Watt-Energiesparlampe bringt es mit 60 lm/W auf das Fünffache.

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