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Wohnen mit Zukunft

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Rot in Grün

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Kleiner Eingriff, große Wirkung

Austausch von Thermostaten spart bares Geld

Foto: Danfoss

Im Zuge ständig steigender Heizkosten wird die energetische Gebäudesanierung für Bauherren zu einem immer wichtigeren Thema. Laut einer Analyse verschiedener Marktforschungsinstitute wurden allein für die Wärmedämmung von Sommer 2008 bis zum Frühjahr 2009 insgesamt 4,1 Milliarden Euro deutschlandweit ausgegeben – Tendenz steigend. Doch solche offensichtlichen Maßnahmen stellen nur einen Teil der Lösung dar. Denn auch kleinere Eingriffe, wie etwa der Austausch veralteter Heizkörperthermostate, entfalten eine beachtliche Wirkung – vor allem, wenn sie vor 1988 installiert wurden.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Technischen Universität Dresden. Um rund sieben Prozent lässt sich der Energieverbrauch demzufolge mit dem Einbau neuer, moderner Thermostate reduzieren. Bei einer Wohnfläche von etwa 100 m² und einem Gas- oder Ölpreis von durchschnittlich sieben Cent pro Kilowatt-Stunde fallen somit gut 100 Euro weniger pro Jahr an. Die Kosten für den Austausch fünf alter Thermostate inklusive der Durchführung eines empfohlenen hydraulischen Abgleichs der gesamten Heizungsanlage beläuft sich auf etwa 500 Euro. Mit anderen Worten: Nach nur fünf Jahren zahlt sich diese kleine Sanierungsmaßnahme schon aus. Bei steigenden Energiepreisen geht es entsprechend schneller.

Wer noch mehr sparen will, greift beim Austausch direkt zu hochmodernen elektronischen Thermostaten, wie etwa Living Connect von Danfoss. Die ausgeklügelte Technik sorgt für bis zu 23 Prozent weniger Energieverbrauch, wie eine Studie der Fachhochschule Aachen belegt. Die Regler sind programmierbar und können individuell für jeden Raum eingestellt werden.

Ein Austausch ist vor allem in kleinen Zimmern sinnvoll. Sie heizen sich in kürzerer Zeit auf, weshalb Bewohner hier von einem schnell regulierenden Thermostat besonders profitieren. Außerdem lassen sich akute Probleme beheben, wie beispielsweise pfeifende und gluckernde Geräusche sowie eine zu starke oder schwache Wasserversorgung des Heizkörpers.

Bei der Suche nach geeigneten Reglern stellt das neue Thermostatic Efficiency Label, kurz TELL, eine gute Orientierungshilfe dar. Ähnlich der Energieklassen bei Kühlschränken oder Waschmaschinen handelt es sich dabei um eine Kennzeichnung, die Aufschluss über die Energieeffizienz gibt. Alle untersuchten Danfoss-Thermostate erhielten bereits die Höchstnote A.

Obwohl sparsamer Energieverbrauch das wichtigste Argument für einen Regleraustausch ist, schlägt man letztendlich zwei Fliegen mit einer Klappe. Denn was Optik und Design betrifft, hinterlassen zeitgemäße Thermostate einen deutlich eleganteren Eindruck als ihre Vorgänger.

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