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Energie selbst produzieren und nutzen

Systaics Energiedach macht Hausbesitzer zu Stromproduzenten

Das Solarelement selbst, die sogenannte Energieeinheit misst gut einen Quadratmeter und produziert 140 Watt Spitzenleistung. Die Energieeinheiten werden mittels einfachen Klickverbindungen miteinander vernetzt, lose herumhängende Kabel gibt es hier nicht. „Eine Eigenentwicklung von Systaic bietet auch eine Alternative zur separaten solaren Wärmeversorgung auf dem Dach. Um den eigenen Primärenergie bedarf zu senken, macht es Sinn, möglichst viel elektrische Energie selbst zu erzeugen. Daher empfiehlt es sich, einen Großteil der verfügbaren Flächen mit Stromlieferanten wie photovoltaischen Energieeinheiten zu belegen. Systaic hat daher eine Systemlösung konzipiert, die die bei der Stromerzeugung ohnehin anfallende Abwärme sammelt und über eine Wärmepumpe nutzbar macht. Unter den bewährten Energieeinheiten befindet sich ein Lüftungskanal, der die Abwärme der Module entsorgt, denn von dem auf die PV-Einheiten fallenden Sonnenlicht werden nur bis zu 18% in elektrische Energie umgewandelt, der Rest wird entweder reflektiert oder zu Wärmeenergie. Diese gilt es zu nutzen, denn die Temperatur hinter den Modulen erreicht schnell Werte, die mehr als 15 Grad über der Umgebungstemperatur liegen. Jedes Energieelement ist somit Strom- und Wärmelieferant in einem, das bedeutet, dass die auftreffende Sonnenenergie optimal genutzt wird. Die Warme Luft wird über eine Kompressionswärmepumpe „angezapft“ und die gewonnene Heizleistung in einem Latentwärmespeicher gepuffert, damit sie dann zur Verfügung steht, wenn man sie benötigt. Latentwärmespeicher basieren auf Materialien, die ihren Aggregatzustand (von fest zu flüssig) bei bestimmten Temperaturen ändern und so die vorhandene Wärme speichern. Die Nutzung der Abwärme der Energieeinheiten hat noch einen weiteren, positiven Effekt, denn die Effizienz von Solarmodulen ist bei geringeren Temperaturen besser. Wird die überschüssige Energie abgeführt, lässt sich so mehr Strom erzeugen.

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