
Und genau hier liegt die Crux, denn bei all den mit viel Motivation, aber wenig Gestaltungsbewusstsein aufgebrachten Anlagen dürfte sich nicht nur gestandenen Architekten die Stirn in Falten legen. Die Funktion dominiert die Form und so ist es im Sinne ökologischer Energieerzeugung leider üblich, gestalterische Aspekte fast ganz außen vor zu lassen. PV- und Solarthermiemodule sitzen huckepack auf den Ziegeln wie der Dachgepäckträger auf dem Auto. Um diese leidige Thematik hat man sich bei Systaic schon vor geraumer Zeit gekümmert.
Die Lösung der Düsseldorfer Sonnenenergie-Ästheten hört auf den Namen Energiedach und dahinter verbirgt sich ein komplettes, modulares System um statt des konventionellen Daches eines zur Energieerzeugung aufs Haus zu setzen. Elegante, quadratische Module, Randelemente zur passgenauen Konfiguration und Dachrinnen- sowie Firstelemente erlauben es, eine völlig homogene Oberfläche zu erzielen, die architektonisch Maßstäbe setzt. Dazu gibt es zwei unterschiedliche Lösungen zur Integration von Fenstern, nämlich eine Klapp- sowie eine Lamellenvariante. Beide integrieren sich nahtlos in das Dachdesign und sorgen so für eine komplett homogene Fläche, ein echter Augenschmaus drinnen wie draußen. Ebenfalls neu ist ein zwei Module großer Faltladen, der in geschlossenem Zustand über die komplette Fläche Sonnenenergie generiert und geöffnet für reichlich Ausblick sorgt.