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Einschnitte

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Starke Lage

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Volles Programm – volle Kontrolle

Bose Video Wave – Boses erster Bildschirm bietet Spitzensound und mehr

Nach mehr als 40 Jahren Audiohistorie wagt sich Bose mit dem VideoWave auf den Markt der Bildschirme, und zwar gleich ins Premium-Segment. Der 46-Zöller mit dem mutmaßlich besten Sound dieses Planeten hat gute Chancen auf zahlreiche Anhänger.

Bilder: Hersteller

Das Dilemma ist bekannt, wird aber gerne ignoriert. Nur schlanke Bildschirme sind schick, und dank LED-Technik sind mittlerweile ein paar Millimeter Dicke das Maß der Dinge. Die Ästhetik überzeugt, und so lässt sich mancher Kunde gerne von Bildqualität und Aussehen überzeugen. Zu Hause, im Betrieb, fällt dann auf, dass etwas fehlt, und zwar guter Klang. Nicht nur, dass so ein hauchdünner Fernseher keinen HiFi-Sound bringt, nein es leidet mitunter gar die Sprachverständlichkeit. 

Von innen nach außen

Als ein dem guten Klang verpflichtetes Unternehmen hat Bose seine Prioritäten beim VideoWave klar gesetzt: An erster Stelle steht der Spitzensound, und folglich konstruierte man von innen nach außen. Es sollte eine Lösung ohne zusätzliche Lautsprecher und auch ohne externen Subwoofer werden – purer Bildschirm, dafür eben mit audiophilen Qualitäten. Im Konstruieren von Bassgehäusen hat man viel Erfahrung, schließlich ist es den Amerikanern schon gelungen, satte Tiefbässe aus den radiogroßen Wave Music Systemen zu zaubern, und die gleiche Technik, eine ausgeklügelt gefaltete Röhre, findet sich auch im Videowave. Eine ganze Armada von kompakten Tieftönern musiziert auf ein gemeinsames Volumen und zwar in entgegengesetzter Richtung, wie bei einem Boxermotor. Dadurch löschen sich die Schwingungen gegenseitig aus, die sonst schnell der gesamten Videoelektronik und dem Bildschirm Schwierigkeiten bereiten könnten. Dann schlängelt sich der Schall durch einige genau berechnete Kurven, was ein viel größeres Gehäuse simuliert. Das Resultat sind beeindruckende Bässe ganz ohne sichtbaren Subwoofer. Doch der Mensch lebt nicht vom Bass allein, und gerade beim Genuss von Kinofilmen darf es auch beeindruckender Rundumsound sein. Schwierig, aber für die Entwickler bei Bose nicht unmöglich. Maßgefertigte Treiber für den Hochtonbereich nutzen geschickt die Raumreflektionen aus, um so nur aus dem Bildschirm Surroundsound zu generieren. Sichtbar ist für den Zuschauer keiner der Schallwandler, was den guten Klnag umso beeindruckender macht. Beim VideoWave hängt wirklich nur eine Bildskulptur an der Wand beziehungsweise ruht auf dem zugehörigen Standfuß, und trotzdem ist der Raum mit sattem Kinoton erfüllt. Für die perfekte Abstimmung sorgt übrigens das von den Lifestyle-Systemen bekannte Einmesssystem AdaptIQ, das mittels einem mitgelieferten Mikrofon Tücken der Raumakustik ausbügelt. 

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