Finales Investment mit Arcam
Audiophile Schaltzentrale mit Vollausstattung – Arcam AVR 600
Qualität ohne Fehl und Tadel
Das gute Gefühl, eine Investition fürs Leben getätigt zu haben, beginnt schon beim Auspacken. Der Arcam ist schwer, beeindruckend schwer, und die 25 Kilo sind mit Sicherheit kein Übergewicht, sondern die Paarung aus Kraft und Intelligenz. Nichts fühlt sich in irgendeiner Weise nachlässig verarbeitet an, vom satt rastenden Einschalter, der den AVR 600 auch wirklich vom Netz trennt, über das makellose Finish des Gehäuses bis hin zur Fernbedienung. Die ist zwar aus Kunststoff, fügt sich aber hinsichtlich der Form und Oberfläche nahtlos ins Bild ein. Apropos ins Bild einfügen: Genau das tut auch das Bildschirmmenü, denn dieses besteht nicht etwa aus abgespeicherten Grafiken, sondern wird sorgsam generiert und über die jeweiligen Videosignale überblendet. Das bedeutet, dass endlich das Videosignal im Hintergrund weiterläuft, während man die notwendigen Einstellungen vornimmt. Keine Tonaussetzer, kein hektisches Umschalten zwischen Auflösungen, ganz harmonisch blendet sich die gut verständliche Menüstruktur ein und wieder aus.
Noch entscheidender sind natürlich die visuellen und akustischen Qualitäten solch einer Schaltzentrale. Was das Videoprocessing angeht, spielt der AVR 600 in der obersten Liga. Es mag sein, dass die eine oder andere hochwertige Videoquelle sich noch besser um die Signalverarbeitung kümmert, doch mehr als 90 Prozent des angebotenen Equipments dürften von der wohlwollenden Behandlung durch den Arcam profitieren. Die auf bis zu 1080 progressive Bildzeilen aufgehübschten Signale machen dann auch anspruchsvolle Displays nachhaltig glücklich. Wenn gewünscht, kann man sogar eine Anpassung der Bildwiederholfrequenz vornehmen, beispielsweise für den Fall, dass Bildschirm oder Projektor noch nicht mit den kinomäßigen 24 Bildern pro Sekune klarkommen.
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Nr. 1 Januar/Februar 2012Jetzt am Kiosk
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