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Finales Investment mit Arcam

Audiophile Schaltzentrale mit Vollausstattung – Arcam AVR 600

Fünf, respektive sieben Lautsprecher wollen natürlich aufgestellt und exakt eingepegelt sein, und dafür hat Arcam eine eigene Einmessung entwickelt. Das beeindruckend große Mikrofon wird in der Hörposition aufgestellt, und dann triggert sich die Elektronik durch die diversen Kanäle korrigiert Pegel sowie Laufzeiten und kümmert sich um die Frequenzgangentzerrung im Tieftonbereich. Das Resultat kann sich hören lassen, auch wenn Enthusiasten sich sicher noch an die händische Nachbesserung machen werden. Jeder der sieben Kanäle produziert bis zu 120 Watt Leistung, genug für ordentliche Pegel, die schon mal die nachbarschaftlichen Verhältnisse in Frage stellen. Bis zu 20 Watt generiert der Arcam dabei in besonders musikalischer und feinfühliger Class-A-Technik. Als erster AV-Receiver überhaupt verfügt der AVR 600 über Dolby Volume. Die trickreiche Schaltung reduziert lästige Lautstärkesprünge, wie man sie beispielsweise beim Wechsel von der TV-Sendung zur Werbung kennt. Die eigentliche Dynamik des Filmtons bleibt dabei hingegen weitestgehend unangetastet, eine perfekte Funktionalität für alle, die oft und gerne gängiges Fernsehen konsumieren. Natürlich lässt sich auch diese Funktion für jeden Eingang einzeln aktivieren. Man kann also Blu-rays ganz unverfälscht genießen, muss aber bei TV-Sendungen nicht ständig nachregulieren.

Besonderes Augenmerk legten die Entwickler auch auf die Multiroom-Fähigkeiten des AVR 600, beziehungsweise auf die Möglichkeit, diesen in entsprechende Systeme zu integrieren. Per RS-232-Schnittstelle und via Ethernet lässt sich das komplette Funktionsspektrum in beliebigen Steuerungssystemen wie AMX oder Crestron integrieren und dann über die entsprechenden Bedienlösungen wie Touchpanels oder Funkfernbedienungen steuern. Das komplette Set an Befehlen ist auf diese Art nutzbar, auch komplexe Vorgänge können so automatisiert werden. Aber auch für sich alleine gesehen ist der Arcam ausgesprochen kommunikativ. Eine zweite Zone kann mit Audio- und Videosignalen beschickt werden, eine dritte rein mit Ton. Unabhängige Infraroteingänge für diese Zonen lassen den AVR 600 erkennen, für welchen Bereich die Befehle gerade gedacht sind. So kann man einfach mit der Infrarotfernbedienung (oder einer zusätzlichen) in den jeweiligen Raum gehen und muss sich keine Gedanken um die Zonenauswahl machen. Infrarotbefehle für angeschlossene Komponenten können dabei ebenfalls weitergeleitet werden.

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