Smart Homes - Das Magazin für intelligentes Wohnen
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Wohnen 2020

Das Konzept Solar Aktiv Haus demonstriert mit beispielhafter Solartechnik und einer intelligenten Elektrik von Jung, wie effizient es sich heute schon bauen lässt. Darüber hinaus hat der Entwurf auch architektonisch einiges zu bieten. Weiterlesen

Offenes Ambiente

Den Blick in alle Richtungen wahrt das Viergiebelhaus aus der classic Serie. Geradlinige Architektur trifft auf klassische Formen und spricht auf optischer wie auch funktionaler Ebene an. Das Modell „Classic pure“ präsentiert sich offen und großzügig. Die Fassade ist mit einer... Weiterlesen

Wohnen mit Zukunft

Modernes Wohnen als Gesamtkunstwerk

Stein auf Stein, Fenster, Türen, Dach – seit Jahrhunderten die bewährten Zutaten fürs eigene Heim. Vielfach auch heute noch. Dabei gibt es inzwischen zahlreiche nützliche Innovationen im Einfamilienhausbau. Die allerdings sind komplex und müssen richtig geplant sein. Dabei ist die exakte Abstimmung aller Komponenten eine unabdingbare Voraussetzung. Gebäudesystem-Integrator Olaf Schild kann das. Er hat seiner Familie ein Wohnhaus der besonderen Art gebaut. Darin zeigt er eindrucksvoll, was heute technisch möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist.

Bilder: Barbara Heinz für Gira

Gutenberg, eine kleine Weinbaugemeinde an der Nahe, halb versteckt zwischen Rebhängen gelegen. Mit einem ganz gewöhnlichen Neubaugebiet, so scheint es. Wäre da nicht das Haus der Familie Schild am Ende der verkehrsberuhigten Straße. Nachbarn und Spaziergänger wundern sich im Vorübergehen. Denn mit gängigen Vorstellungen von einem Einfamilienhaus hat das Domizil der Schilds nicht viel gemein: Zur Straßenseite ist die Fassade weitgehend verglast und leicht schräg gestellt, die Fenster reichen vom Boden bis zur Decke, ein Dach im herkömmlichen Sinne gibt es nicht.

Wie kommt man auf die Idee, derart unkonventionell zu bauen? Die Geburt des Sohnes Jonathan war zumindest der Auslöser. Das bestehende Haus aus den 1990er Jahren hätte grundlegend umorganisiert werden müssen. Deshalb entschied sich Familie Schild, noch einmal zu bauen, auch weil sie dabei auf einige Erfahrungen zurückgreifen und vor allem Versäumnisse beim ersten Hausbau vermeiden konnte. Die wichtigste Erkenntnis: Beim neuen Domizil müssen sich spätere Veränderungen und Anpassungen leicht in die vorhandenen Strukturen integrieren lassen. Das gilt für Komfortlösungen gleichermaßen wie für Sicherheitsstandards und natürlich auch fürs Energiesparen. "Flexibiliät ist schon deshalb ein Muss, weil sich die Lebensgewohnheiten ändern, weil unsere Ansprüche und Bedürfnisse im Lauf der Jahre andere werden", resümiert Monika Schild. Die Technik verändert sich sowieso, beispielsweise in den Bereichen Multimedia, IT, Kommunikation und Lichttechnik.

Beim zweiten Mal sollte es deswegen ein Smart Home werden: modern, unkonventionell, aber energetisch sinnvoll, umweltfreundlich, nachhaltig und zukunftssicher. Technik soll das Leben darin komfortabler, aber auch sicherer und wirtschaftlicher machen, dabei aber unsichtbar bleiben. Ein gesundes Wohnklima stand auf der Wunschliste ganz oben, ebenso wie niedrige Betriebskosten und eine nur geringe Belastung durch CO2-Emissionen. Und die Familie wollte für sich und den Sohn Jonathan ein großzügiges, lichtdurchflutetes Ambiente schaffen. Die Ansprüche waren hoch – und genau hier tauchte ein gravierendes Problem auf. Denn wann immer Olaf Schild nach technischen Lösungen suchte, stieß er nur auf Teillösungen. Was fehlte, war ein durchgängiges zukunftsfähiges Gesamtkonzept. 

Als Generalplaner können sich Architekten oftmals nicht speziell in die Technik einarbeiten, wie es für ein modernes Wohnkonzept eigentlich nötig wäre. Das fängt bei ganz praktischen Fragen nach dem Raumbedarf für Systemtechnik und der dazugehörigen Verteilersysteme an und hört bei der Dimensionierung der Wärmepumpe und den Möglichkeiten der Gebäudesteuerung längst noch nicht auf. Hier bedarf es Spezialisten, die innovative Wohnideen jenseits der der altbekannten Muster realisieren. Für Olaf Schild gab es deshalb nur einen Weg aus dem Dilemma: Er nahm die Sache selbst in die Hand, und zwar konsequent. Zuerst für sein eigenes Haus, inzwischen ist er aber auch als selbständiger Planer und Integrator anspruchsvoller Gebäudetechnik aktiv, die er unter dem Firmenlabel "smart-innova" Bauherren und Renovierern sowie Architekten und Handwerkern anbietet.

1

2

3

4

Teilen Sie dies mit:
Hersteller
Gira Giersiepen GmbH & Co. KG
Elektro-Installations-Systeme
Dahlienstraße 12
42477 Radevormwald
Anzeige