Smart Homes - Das Magazin für intelligentes Wohnen
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Zeitlos

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Landeplatz Davinci Haus

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Wohnen der Zukunft beginnt heute

Grüne Hausnummer dank moderner Haustechnik

"Nothing happens unless there is a first dream." Das neue Zuhause des Ehepaars Monika und Eric Haus begann mit dieser Vision, der Spruch, eingraviert in ein Stück Schiefer, ziert heute den Innenhof ihres Traumhauses. Bei der Planung haben sie sich ausreichend Zeit gelassen: 5 Jahre dauerte die Konzeption, ein weiteres Jahr Bauzeit kam hinzu. Das Haus der Familie Haus passt kompromisslos zu ihrer Lebensphilosophie und Lebensweise und schöpft Möglichkeiten der Gebäudetechnik bis ins Detail aus – ökologisch, mit hohem architektonischen Anspruch und sehr modern. Aber vor allem energetisch sinnvoll und intelligent dazu.

Bilder: Barbara Heinz für Gira

Das oberste Grundstück direkt am Waldrand bietet eine grandiose Aussicht. Die extreme Hanglage musste allerdings bei der Planung berücksichtigt werden. Der Baugrund befindet sich zudem genau an einer geologischen Grenze zwischen Muschelkalk und Buntsandstein – ein Bodengutachten zeigte, dass der Grund auf acht Meter Tiefe nicht bebaubar war. Die erste Entwurfsidee in kompletter Holzbauweise musste deshalb aus statischen Gründen einer Kombination aus Holz und Beton weichen. So ließ sich das Haus auf einer Schotterschicht schwimmend realisieren.

Vorgabe an das Team des Architekturbüros Hahn-Architekten in Saarbrücken war ein Gebäude mit ökologischem und architektonischem Anspruch. Leitmotiv wurde die Spannung zwischen dem geradlinigen, schnörkellosen Baukörper aus Beton und Glas im Bauhausstil und der Holzständerbauweise mit naturbelassenem Lärchenholz. Ein Passivhaus ließ sich mit den großen, raumhohen Fensterflächen nicht realisieren. Trotzdem ist es heute ein 5-Liter-Haus mit vielen intelligenten Funktionen, um Energie einzusparen – durch eine kontrollierte Be- und Entlüftung, eine raffinierte Kühlung mit Wasser und moderne Gebäudetechnik, die nur dann heizt und beleuchtet, wenn es tatsächlich benötigt wird. Als Vergleich: Ein konventionelles Wohnhaus benötigt im Schnitt etwa 8-9 Liter. Dafür erhielt das Haus Haus auch die "grüne Hausnummer", mit dem das Saarland besonders umweltfreundliches Bauen auszeichnet.

Die einzelnen Gebäudeteile sind um einen zentralen Innenhof herum gruppiert. Das Atrium ist der Platz, an dem sich alles abspielt, an dem Bewohner und Besucher ankommen, der abends windgeschützt zum Sitzen einlädt und fast alle Bereiche des Hauses durch Sichtkontakt verbindet. Auch im Inneren bietet die offene Bauweise immer wieder interessante Blickachsen. Dabei ist das Haus so konzipiert, dass es später zum Alterswohnsitz werden kann – die Lärchenholzverkleidung außen altert würdevoll mit. Drinnen ist alles bodengleich und barrierearm gestaltet, die Bewohner könnten später auch mit orthopädischen Hilfsmitteln durchs Haus kommen. Duschabtrennungen sind keine vorhanden, außerdem wurden breite, deckenhohe Türen eingebaut. Durch eine clevere Raumaufteilung wäre auch eine Alters-WG problemlos möglich.

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42477 Radevormwald
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