Smart Homes - Das Magazin für intelligentes Wohnen
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WeberHaus Swiss Edition

Flexibilität – das vermittelt die neue Modellreihe „Swiss Edition“ von WeberHaus. Vielfältig sind die verschiedenen Varianten bei denen der Bauherr frei entscheiden kann. So darf man bei der Swiss Edition zwischen ein oder zwei Geschossen und Sattel-, Walm- oder Flachdach... Weiterlesen

Zeitlos

Die Architektur in Holzbauweise dieser Stadtvilla von Fingerhut verspricht klare, zeitlose Formen und modernes Ambiente. Eine Gesamtfläche von rund 170 Quadratmetern, verteilt auf zwei Etagen, bietet dank weitläufigen, offenen Raumausführungen genügend Platz für gemeinsame... Weiterlesen

Wachgeküsst

Junges Wohnen in alten Mauern

Ein Kindertraum hat sich erfüllt. Als kleines lief Sandra Hoelzer auf ihrem Schulweg täglich an dem Alten Forsthaus vorbei, ist manchmal über den Zaun in den verwunschenen Garten geklettert und hat sich dabei ganz ernsthaft vorgenommen: Hier möchte ich wohnen, wenn ich einmal groß bin. Heute ist Sandra Hoelzer diplomierte Architektin und tatsächlich die Besitzerin des ehemaligen Forsthauses in der Kurpfalz. In jahrelanger Arbeit hat sie nicht nur das Gebäude, sondern auch den zwischenzeitlich verwilderten Garten dem Dornröschenschlaf entrissen und instand gesetzt. Dabei ist ein Refugium entstanden, in dem Alt und Neu wunderbar miteinander kontrastieren.

Erbaut wurde das Alte Forstamt zwischen 1933 und 1935 ursprünglich für einen Förster samt Familie, die Umwandlung zu einem Amtsgebäude erfolgte später. Heute liegt es mitten in einer Kleinstadt an einer Straße mit Villen und altem Baumbestand, in die sich das parkähnliche Grundstück mit Zypressen aus dem Heidelberger Schlossgarten, Nussgehölzen, Obst- und Mammutbäumen bestens einfügt. Sandra Hoelzer nutzt das zweigeschossige Gebäude als Architekturbüro und Wohnhaus zugleich, die Wohn- und Nutzfläche beträgt insgesamt 385 m2.

Vor seiner umfassenden Modernisierung befand sich das Alte Forstamt in einem denkbar schlechten Zustand. Sämtliche Wasser- und Elektroleitungen waren defekt und gänzlich unbrauchbar, die Energieeffizienz schlicht katastrophal – kein Wunder bei Einfachverglasung und fehlenden thermischen Anschlüssen, ganz zu schweigen von dem ungedämmten Biberschwanz-Ziegeldach und einem feuchten Keller. Doch Sandra Hoelzer hat sich nicht abschrecken, sondern erneut vom Charme des Gebäudes verzaubern lassen – von den 3,20 m hohen Räumen, vom Mauerverbund mit seinen 42 cm starken Außenwänden, von dem originalen, 40 mm starken Eichenvollholzparkett im Fischgrätmuster, das in allen Räumen liegt. Und von der kleinen Eingangshalle, deren dominierendes Element eine Holztreppe bildet, ebenfalls aus Eichenholz.

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