Monolithischer Kontrapunkt
Modern und ausdrucksstark: Wohnen in München
Im Erdgeschoss hat der Architekt Adrian Sarnes einen großzügigen, offenen Wohnbereich geschaffen. Der gewaltige Raum mit seinen fast 4 Metern Höhe nutzt nahezu die komplette Grundfläche. Die Decke wird von acht mächtigen Säulen im Raum getragen. Die Küche ist in die großzügige Wohnlandschaft integriert und greift mit einer halbhohen Trennwand die Sichtbeton-Optik der Säulen und der Decke auf. Der Höhenunterschied im Grundstücksverlauf wird im Inneren durch zwei Ebenen ausgeglichen, die über eine Treppe miteinander verbunden sind. Die höher gelegene Galerie grenzt damit zugleich den Eingangs- vom Wohnbereich ab. Schneckenhausförmig sind Garderobe und Gästetoilette angelegt – in einem kräftigen Rot sind sie ein faszinierender Blickfang im Raum.
Über eine Treppe, ebenfalls aus Sichtbeton, gelangen die Bewohner in die erste Etage mit einem Arbeitszimmer und dem Schlafzimmer, das offen in ein luxuriöses Bad übergeht. Im Attikageschoss befinden sich ein weiteres Arbeits- und Gästezimmer mit Bad und Sauna. Optische Highlights im gesamten Gebäude sind die Bilder der im Haus lebenden Künstlerin.
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