Smart Homes - Das Magazin für intelligentes Wohnen
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Hightech-Villa mit historischem Charme

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WeberHaus Swiss Edition

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Multiroom Integration

Verkabelung und Einbau

Vor der nahtlosen Integration liegen natürlich die Mühen des Einbaus. Die Konzeption einer Multiroom-Anlage ist etwas für den Fachmann, ebenso das Verlegen der entsprechenden Leitungen.

Idealerweise geschieht das beim Bau eines Hauses oder bei der Renovierung der Räumlichkeiten, denn die nachträgliche Installation ist ein eher leidiges Unterfangen. Wer nun aber baut und noch nicht genau weiß, wann und welches System er gerne benutzen wird, dem sei zur Verlegung von Leerrohren und dem großzügigen Umgang mit Ethernetkabeln geraten. Zwei oder drei dieser Leitungen in jeden Raum zu legen, ist kein großer Aufwand, weder baulich noch finanziell, und so ist man sowohl für Datendienste gerüstet, hat aber auch die Option, Multiroom-Systeme zu verwenden, die auf diese Art der Verkabelung setzen und das werden immer mehr. Liegen die Kabel nämlich einmal in den entsprechenden Räumen, am besten an mehreren Stellen, dann lässt sich mit vergleichsweise geringem Aufwand auch guter Sound nachrüsten. Ist all das nicht machbar, bleibt noch der Weg über Sockelleisten, die Platz für die notwendige Verkabelung bieten, oder aber ein drahtloses System.

Lautsprecher: In-Wall
Natürlich gibt es unendlich viele Lautsprechersysteme, wenn es jedoch um Integration in den Wohnraum geht, dann dürften die so genannten „In-Wall“- Lautsprecher die erste Wahl sein. Egal ob man diese in Wänden oder Decken unterbringt, dezenter lässt sich ein Raum kaum beschallen. Natürlich haben solche Systeme physikalische Grenzen, dennoch gibt es eine erhebliche Bandbreite von Lösungen. Vom britischen Anbieter KEF beispielsweise gibt es das Soundlight-System, dass in die nur 50mm großen Öffnungen von Einbauleuchten passt. Das gilt sowohl für die Mittelhochtonsysteme, als auch für den Auslass des Subwoofers.

Nicht in jedem Raum muss man zwei oder mehr Lautsprecher einsetzen, denn nicht überall macht Stereoton auch Sinn. Im Flur oder einem Ankleideraum zum Beispiel wird  man sich kaum lange aufhalten, um ein Stück ausgiebig zu genießen, deswegen reicht hier wirklich oft ein einzelner, hochwertiger Schallwandler. Im Esszimmer oder Bad hingegen, wo die Verweildauer länger ist, lohnt es sich, über die Positionierung nachzudenken, damit man wirklich guten Klang aus der richtigen akustischen Perspektive genießen kann.

Doch auch im Hauptraum muss man nicht unbedingt auf traditionelle Kisten zurück greifen, denn Anbieter wie Sonance, KEF oder Boston Acoustics bieten ausgewachsene Mehrwegsysteme an, mit denen man nicht nur „so nebenbei“ Musik hören, sondern ein komplettes Heimkino beschallen kann. Ein technisches Highlight sind die Boston DSI 495, die so konstruiert sind, dass sie in der Decke montiert werden, den Schall aber über die Wand auf die Zuhörer reflektieren. Das bedeutet keine sichtbaren Lautsprecher mehr und dennoch – beispielsweise bei einer Projektion oder einem Großbildfernseher - feinsten Kinosound von vorne.

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