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Infrarotthermografie von FLIR

Den Schwachstellen auf der Spur

Der Winter naht mit Riesenschritten und damit auch die Heizsaison. Spätestens jetzt macht sich so mancher Gedanken über die Wärmedämmung des Hauses, doch wo soll man ansetzen? Thermografie zeigt hier die Schwachstellen eines Objektes schnell auf.

Ob vor dem Kauf oder nach vielen Jahren des darin Wohnens, im Bestandsbau stellt sich irgendwann die Frage nach der Gebäude-
dämmung respektive nach Wärmeverlusten. Die Energiepreise steigen und damit auch Jahr für Jahr die Kosten, um die eigenen vier Wände warm zu halten. Die drastischste und nachhaltigste Maßnahme ist natürlich eine Komplettdämmung, allerdings ist das naturgemäß eher aufwändiger und teurer. Doch oft hilft es schon, die vielen, kleinen Schwachstellen zu entdecken und zu beseitigen.

Mit Hightech auf der Suche
Es sind oft die ganz klassischen, undichten Stellen, die sich auf tun. Rolladenkästen, Auslässe für Dunstabzugshauben, Türen und Fenster oder schlecht gedämmte Dachböden machen einen Großteil der Verluste aus. Doch wie macht man die Energievernichter dingfest? Schnell und unkompliziert geht das durch die Suche mit der Thermografiekamera. Gerade jetzt, in der kühlen Jahreszeit, zeigt diese die unterschiedlichen Oberflächentemperaturen auf – sekundenschnell und selbst für Laien verständlich. Rote Bildanteile sind warm, blaue sind kühl. Betrachtet man beispielsweise seine Rolladenkästen durch eine Kamera wie die Flir i7, dann macht man schnell den oberen Teil, in dem sich die Mechanik verbirgt, als echte Schwachstelle aus. Meist wurde hier auf Dämmung völlig verzichtet, und durch die dünnen Abdeckungen, die das Ganze nur kaschieren, entflieht die Wärme schneller, als man die Heizung aufdrehen kann. Solche Probleme lassen sich meist unkompliziert lösen, indem nachträglich eine Dämmung montiert wird. Auch Fenster und Türen entpuppen sich schnell als Wärmelecks, wobei hier ein Austausch sicher komplexer und aufwändiger ist. Oft reicht es aber schon, zusätzliche Abdichtungen unterzubringen, um ungewollten Luft- und somitWärmeaustausch zu vermeiden. Ein Klassiker hingegen sind wieder Abluftschächte von Bädern oder der Dunstabzugshaube. Die Mauerdurchbrüche mit 15 Zentimetern oder mehr Durchmesser lassen Unmengen an Wärme aus dem Haus und im Austausch eiskalte Luft ins Innere. Eine entsprechende Dämmung bei ungenutzten Auslässen respektive eine clevere Verschlussmimik bei aktiven sorgt dafür, dass nur dann Warmluft nach außengelangt, wenn dies unvermeidlich ist.

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