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Rot in Grün

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Heim ins Netz: Netzwerkfestplatten

Daten zentral speichern

Wer den Internetzugang geschickt verteilt, einen zentralen Drucker nutzt und von Rechner zu Rechner Daten austauscht, dem wird sich früher oder später die Frage stellen, warum er nicht auch seine Daten zentral speichern soll. Statt Bilder, Musik und Filme auf einem Rechner zu speichern, eventuell sogar auf mehreren in Kopie, bietet es sich an, eine sogenannte Netzwerkfestplatte zu verwenden. Oft werden solche Geräte auch mit NAS bezeichnet, eine Abkürzung für das englische Network Attached Storage.

Zentral und energiesparend
Einleuchtend: Statt den ganzen Tag einen kompletten PC oder Mac laufen zu lassen, um jederzeit Zugriff auf Musik, Bilder und Filme zu haben, tut es eigentlich eine zentrale Festplatte, die via Ethernet im Netz hängt. Solche Lösungen gibt es in unterschiedichsten Kapazitäten und Ausführungen, vom kleinen 250-GB-Modell, das sich von einer externen Platte zum Anschluss an USB kaum unterscheidet, über Lösungen für den Rackeinbau bis hin zu so genannten RAID-Systemen, doch dazu später mehr. Anschlusstechnisch ist eine Anbindung per Ethernet die beste und zuverlässigste Lösung. Eine Gigabit-Schnittstelle sollte es aber schon sein, damit keine Engpässe entstehen, wenn mal mehrere Nutzer gleichzeitig Daten abfragen. Es gibt vereinzelt auch drahtlose Varianten, deren Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit aber sehr von den örtlichen Gegebenheiten abhängt. Das mag bei Bildern oder Dateien noch verschmerzbar sein, doch geraten Musik und Filme ins Stocken, dann ist das ärgerlich. Im Vergleich mit einem PC bewegt sich der Stromverbrauch auf einem eher niedrigen Niveau, so benötigt eine Netzwerkplatte typischerweise etwa 20 Prozent des Stroms, den ein laufender Server verursacht. Das kann sich im Jahr schnell auf 100 oder 200 Euro Ersparnis summieren. Neben der zentralen Verfügbarkeit von Daten für alle beteiligten Rechner lassen sich Netzwerkplatten auch hervorragend nutzen, um Sicherheitskopien der angeschlossenen Clients zu machen. Dockt man sein Notebook zu Hause ans Netz an, dann werden alle Änderungen archiviert, und selbst im Falle eines Diebstahls oder Totalschadens hat man so zumindest noch alle Daten parat. Zur Perfektion hat Apple das mit seiner Software Time Machine getrieben, die in Verbindung mit der Router/Festplattenkombination TimeCapsule automatisch Sicherungen erstellt und es erlaubt, beliebige Zeit zurück zu gehen, selbst wenn man versehentlich mal Daten selber gelöscht hat. Allerdings funktioniert dieses geniale Verfahren nur für Applenutzer. Netzwerkplatten können aber oft noch mehr: Sie dienen als Server für Mediaclients, wie die Squeezebox-Serie von Logitech, bieten die Möglichkeit, als FTP-Server zu laufen, so dass man auch von unterwegs Zugriff auf seine Daten hat, und erlauben es, per USB angeschlossene Drucker gemeinsam zu nutzen.

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