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Heim ins Netz: Hardware

Router, Switches & Co.

Bauformen und Modelle
Für den Heimgebrauch gibt es zahllose Desktop-Lösungen, sprich kleine Kunststoffgehäuse mit 5,8 oder 16 Anschlüssen. Mittlerweile sind hier selbst Modelle mit Gigabit-Geschwindigkeit durchaus erschwinglich. Wer in so ein Döschen allerdings viele Kabel einstecken muss, der wird bald merken, dass das Gewicht der Kabel den Switch fast vom Tisch zieht. Es bleibt die wandhängende Montage oder man wechselt zu einem größeren und stabileren Gerät. Neben der reinen Netzwerkperformance rückt nun auch der Energieverbrauch von Switches in den Vordergrund. D-Link hat beispielsweise kürzlich die Produktserie „Green Ethernet“ vorgestellt. Die Modelle mit bis zu 24 Ports erkennen die Leitungslänge und merken, ob der angeschlossene PC auf Standby geht und reduzieren den Strom entsprechend. Das bringt bis zu 44 Prozent Energieersparnis, nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass Switches in der Regel Tag und Nachtlaufen müssen. Der DGS-1008D mit 8Ports benötigt beispielsweise maximal 12 Watt, der große Bruder mit24 Ports bis zu 38 Watt. Die Modelle mit 5 und 8 Ports sind lüfterlos und somit auch für den Betrieb direkt am Arbeitsplatz geeignet, die beiden größeren Varianten sollten eher in einem Rack verschwinden, zumindest aber außer Hörweite. Wer sein ganzes Haus vernetzt, braucht deutlich mehr Anschlüsse, die sich nur mit Profitechnik realisieren lassen. In dieses Segment fällt beispielsweise der Netgear FS752 TPS, ein Switch mit 48 Ports in Gigabit-Technik, von denen 24 sogar optional Power-over-Ethernet bieten. Bei dieser Variante werden angeschlossene Geräte, die diesen Standard unterstützen, über das Netzwerkkabel mit Strom versorgt. Das ist zum Beispiel bei IP-Kameras sinnvoll, damit zu diesen nicht auch noch eine zusätzliche Stromleitung gelegt werden muss. Reichen 48 Ports nicht aus, was schnell der Fall sein kann, dann lassen sich auch mehrere der Netgear-Switches miteinander verbinden.

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