
Der zentrale Anlaufpunkt ist in der Regel dort, wo der Telefon- oder Kabelanbieter das Internet zur Verfügung stellt, denn mit den meisten der angeschlossenen Produkte will man entweder online gehen oder diese zumindest miteinander vernetzen. Dazu bedarf es so genannter Router oder Switches, in denen die Kabel münden. Bei größeren Objekten kommen zu dem Patchfelder zum Einsatz, das sind nichts anderes als üppige Steckfelder, an denen die Netzwerkleitungen, die hinten aufgelegt werden, vorne in Form von Anschlussdosen mit Patchkabeln miteinander verbunden werden. Solche Felder schaffen die nötige Flexibilität, wenn ein Anschluss irgendwo im Haus einmal anders genutzt werden soll.
Router, Hubs und Switches
Ein Router verteilt in der Regel Daten auf passende Geräte. Am häufigsten ist das in der Form des (A)DSL-Routers zu finden, der den Breitbandanschluss auf mehrere Computer oder sonstige Hardware aufteilt. Allerdings handelt es sich dabei meist schon um die Kombination aus Router und Hub oder Switch. Die letzteren beiden dienen der eigentlichen Signalaufteilung, machen also beispielsweise einen Internetzugang für mehrere Teilnehmer nutzbar. Aus der Flut an Geräten sind vor allem die interessant, die einerseits über eine integrierte Firewall zum Schutz vor Angriffen von außen verfügen. Will man jedoch selbstmal auf das heimische Netzwerk zugreifen, dann empfehlen sich Modelle wie der FVS338 von Netgear, der über VPN (Virtual Private Network) eine sichere, aber nahtlose Integration für den Zugang aus der Ferne bietet. Unabhängig vom Router möchte man aber auf jeden Fall das Netz mit mehreren PCs oder auch AV-Equipment nutzen, benötigt also in der Regel einen Hub oder Switch. Der Hub ist dabei die „dümmere“ Variante, es handelt sich um einen schlichten Knotenpunkt, der alle angeschlossenen Geräte gleich behandelt. Wer nur drei oder vier Computer bedienen muss, ist damit bestens versorgt, bei größeren Netzwerken – und die finden sich ja zunehmend – sollte man auf Switches zurückgreifen. Im Gegensatz zum Hub analysiert der Switch die Daten auf dem Netzwerk, weiß, von wo nach wo sie geleitet werden müssen und benutzt dafür eben nur die benötigten Ports, während alle anderen unbehelligt bleiben. Das erhöht den Datenfluss und somit die Geschwindigkeit.