Heim ins Netz: Einführung
Alles über Netzwerke in den eigenen vier Wänden
Nicht von der Hand zu weisen ist hingegen der Aufwand, wenn eine Netzwerkverkabelung verlegt werden soll. Sinnvoll lässt sich das eigentlich nur im Rahmen eines Neubaus oder einer umfangreichen Renovierung realisieren, denn schließlich müssen zwischen den zuverbindenden Räumen entsprechende Leitungen verlegt, also auch Schlitze gestemmt werden. Alternativ bietet sich die Unterbringung in für solche Zwecke gemachten Fußleisten an. Dazu kommen die Kosten für entsprechende Anschlussdosen und die Hardware zur Verteilung der Signale. Lohn der Mühe sind jedoch absolut sichere und stabile Verbindungen, eine verlässliche Übertragung selbst größter Datenmengen und natürlich optimale Integration. Als Alternative für die Nachrüstung bieten sich Glasfaserleitungen an, die mitentsprechenden Übertragern an beiden Enden versehen werden. Auch diese Lösungen bieten Datenraten von 100 Mbps und können somit durchaus mit der klassischen Verkabelung konkurrieren. Die zu verlegende Leitung ist nur etwa 2 Millimeter dünn und passt so auch unter Teppiche oder in Ecken. Allerdings darf so ein Kabel nicht zu eng gebogen werden, und für die Realisierung größerer Projekte ist das Prinzip aufgrund der Menge der benötigten Adapter sicherlich auch nicht ideal. Als Zuleitung zu einem zu versorgenden Raum hingegen lassen sich so bis zu 30 Meter schnell überbrücken.
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Nr. 3 Mai/Juni 2012Jetzt am Kiosk
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